Aufgaben aus dem Geschäftsverteilungsplan

- Gartenbautechnische Gutachten und Schätzungen
- Beratung bei der Anlage und Pflege privater Gärten
- Durchführung von Gartenbegehungen und vom "Tag der offenen Gartentür"
- Fachliche Unterstützung von Gartenbauvereinen und Geschäftsführung des Kreisverbandes
- Fachliche Ausbildung und Betreuung der Kreis-, Stadt- und Gemeindegärtner
- Betreuung des landkreiseigenen Obstlehrgartens
- Beratung bei Pflanzenschutzmaßnahmen und Mitwirkung bei der Feuerbrandbekämpfung
- Mitwirkung bei staatlichen Erhebungen des Obst- und Gemüseanbaues
Gartentipps - Aktuelles aus dem Garten
Bäume, des einen Freud, des anderen Leid
Warum sterben unsere Buchsbäume?
Düngung - auch Pflanzen brauchen etwas zum Essen
Jetzt bereits an Frühjahrsblüher denken
Kletterpflanzen, Begrünung ohne Platzverlust
Der Kompost, ein Segen für Boden und Pflanzen
Obstbaumschnitt
- Warum schneiden wir den Baum?
- Wann schneiden wir den Baum?
- Wie schneiden wir?
- Wundbehandlung
- Werkzeug und Hilfsmittel zum Obstbaumschnitt
Die Königin der Blumen - die Rose
Der fruchtbare Garten - Gesundheit aus dem Garten
Mit dem Thema „Der fruchtbare Garten – Gesundheit aus dem Garten“ präsentierten sich der Kreisverband und der Landkreis Altötting vom 24. bis 30. Mai 2010 auf der Landesgartenschau Rosenheim im Pavillon des Bezirksverbandes für Gartenbau und Landespflege Oberbayern e.V.
Der Anbau von Obst, Beeren, Gemüse und Gewürz- und Heilkräutern im eigenen Garten birgt viele Vorteile. Obstgehölze sind dekorative Gestaltungselemente für große und kleine Gärten. Obstgehölze als Streuobstanlagen gestalten Ortsränder und die Landschaft. Das selbst erzeugte Obst, aber auch Beeren und Gemüse ist reich an Vitaminen, Mineral-, Ballast- sowie sekundären Pflanzeninhaltsstoffen und ist außerdem wohlschmeckend. Letzteres insbesondere deshalb, weil man anders als im Erwerbsobstbau zum besten Reifezeitpunkt ernten kann. Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten ist frei von Pflanzenschutzmitteln, hat keine langen Transportwege und schont somit die Umwelt.
Die Verwertung von Obst, Beeren, Wildfrüchten, Gemüse und Kräutern aus dem eigenen Garten entlastet einerseits die Haushaltskasse und fördert andererseits das Bewusstsein, sich gesund zu ernähren. Der Kreativität der Hausfrauen bei der Herstellung der verschiedensten Produkte wie Marmeladen, Konfitüren, Essige, Liköre oder Eingelegtes werden keine Grenzen gesetzt, was gegenüber dem Einheitssortiment in den Supermärkten eine große Bereicherung ist. Die Ausstellung will einerseits aufzeigen, welche Vielfalt der Garten an Früchten, Beeren, Gemüse und Kräuter bringt und will auch die vielen unbekannten Wildfrüchte vorstellen, welche die Besitzer aus Unkenntnis nicht verwerten. Auf der anderen Seite wird das große Spektrum angerissen, was man aus den selbst geernteten Früchten alles erzeugen kann.
Frauen aus den Gartenbauvereinen des Kreisverbandes Altötting verrieten ihre Rezepte und ließen von dem „Soibergmachten“ probieren.
Kreisfachberater Clemens Jobst stand für fachliche Fragen rund um den Garten zur Verfügung.
Am Wochenende organisierten die Kinder- und Jugendbetreuerinnen für die jungen Landesgartenschaubesucher ein interessantes Programm. Außerdem wurde die Ausstellung zusätzlich durch 3 Musiker aus dem Landkreis Altötting mit stimmungsvoller Musik untermalt.
Ambrosia artemisiifolia - Beifußblättriges Traubenkraut
Herkunft
Die Art ist eigentlich im Nordosten der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) heimisch. Durch Verschleppung, auch durch den Menschen, verursacht sie inzwischen in vielen Gebieten der Erde bei der Landwirtschaft und bei der Gesundheit der Menschen Probleme.
Synonyme
Aufrechtes Traubenkraut, Beifußblättriges Traubenkraut, Beifuß-Ambrosia, Wilder Hanf Sein englischer Name ist Ragweed und bedeutet Fetzenkraut. Artverwandte: Ambrosia coronopifolia, A. trifida, A. aptera, A. tenuifolia, A. polystachya
Pflanzenbeschreibung
Verbreitungsart
Verbreitungsgebiete
Standorte
Allergie-Auslöser
Bekämpfung
Verwechslungen
Düngung im Gemüsegarten
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Felsenbirne
Die Felsenbirne, ein meist mehrstämmiger Großstrauch, hat sich wegen seiner üppigen weißen Blütenpracht im Frühjahr und seiner Blühwilligkeit seit mehr als 2 Jahrzehnten in unseren Gärten etabliert.
Wenig bekannt ist allerdings, dass die erbsengroßen Früchte, die mehr den Heidelbeeren ähneln, nicht nur für die Vögel genießbar sind, sondern auch den Speiseplan der Menschen bereichern können.
Die Beeren sind reich an Pektinen, Fruchtzucker, Ballaststoffen und anderen gesundheitsfördernden Stoffen, wie die verdauungsfördernden Samenkerne.
Die süßen Früchte lassen sich roh zu Müsli oder verarbeitet als Fruchtpüree, Fruchtaufstrich (Marmelade) oder als Kompott verwenden. Auch direkt vom Strauch in den Mund sind sie eine Köstlichkeit.
Der Strauch ist anspruchslos an Boden und Klima und ist auch frosthart.
Hibiscus
Der Hibiscus, auch Eibisch genannt, gehört zu der Familie der Malvengewächse und wird seit einigen Jahrtausenden kultiviert. Für uns ist der Hibiscus syriacus durch seine großblättrigen Sorten von Bedeutung.
Der Garteneibisch stammt wahrscheinlich aus Indien und China, wo er als Symbol für Ruhm und Reichtum gilt. In den wärmeren Ländern Europas ist er heute allgemein verbreitet und auch bei uns kann er in geschützten Lagen verwendet werden.
Alle Hibiscussorten sind Sonnenkinder, die Wärme und gleichmäßig frische, durchlässige, nährstoffreiche Böden brauchen.
Junge Pflanzen sollten im Winter geschützt werden. Je älter sie werden, umso härter verholzen und desto frostresistenter werden sie. Von Juli bis in den Herbst öffnen sich die tropisch aussehenden Blüten.
Der Hibiscus blüht am einjährigen Holz und die Blütezeit erstreckt sich auf viele Wochen.
Diese lange spätsommerliche Blüte erhöht den Erlebniswert des Gartens.
Hibiscus ist als Solitärpflanze für Einzelstellung und nicht für eine Pflanzung innerhalb einer Hecke geeignet.
Monilia (Spitzendürre) an Obstbäumen
Im Landkreis Altötting spielt der Feuerbrand an Obstbäumen keine Rolle. Dafür hat die Moniliakrankheit in den letzten Jahren bedrohliche Ausmaße angenommen. Diese Pilzkrankheit tritt in zwei verschiedenen Formen auf:
Als Blütenfäule mit nachfolgender Spitzendürre der Zweige und als Fruchtfäule.
Fruchtmonilia
Befallene Früchte von Kern- und Steinobst zeigen kleine Flecken bis Faulstellen, die rasch um sich greifen. Mit zunehmender Ausbreitung zeigen sich ringförmig angeordnete, graubraune Pilzkörper auf den Faulstellen der Früchte.
Spitzendürre der Zweige
Von den Triebspitzen nach innen werden die Blätter braun bis schwarz, wobei die Triebe von außen nach innen vertrocknen und ebenfalls eine Schwarzfärbung aufweisen können. Das Erscheinungsbild der Monilia ist sehr ähnlich mit dem des Feuerbrandes und kann hundertprozentig nur im Labor unterschieden werden.
Bekämpfung
Bei Erkennung der Spitzendürre sind die betroffenen Zweig- und Astpartien großzügig auszuschneiden, ebenso befallene Früchte sofort zu entfernen. Stark betroffene Bäume sollten im Herbst großzügig zurückgeschnitten und Fruchtmumien unbedingt entfernt werden. Eine zusätzliche Spritzung mit einem Fungizid kann die Bekämpfung der Moniliakrankheit unterstützen, ist aber ohne Schnitt wirkungslos.
Obstsortenbestimmung
In vielen Gärten stehen Obstbäume (geerbt, geschenkt bekommen oder einfach vergessen), bei denen der Besitzer die Sorte nicht kennt, aber die Frucht so gut schmeckt, dass man eben wissen will, wie dieser Apfel oder diese Birne heißt.
Was kann man tun?
Gehen Sie zu einem Fachmann (Promologen) oder auch zu uns und bringen Sie ca. 4 bis 6 Früchte dieses Baumes mit, geerntet von allen 4 Himmelsrichtungen und aus unterschiedlichen Höhen der Obstbäume.
Die Früchte sollten möglichst unterschiedlich in ihrem Äußeren und frisch geerntet sein. Früchte, die schon monatelang im Keller lagern, lassen sich durch die Lagerveränderung, z.B. Schrumpfung, Eintrocknung der Haut usw., nicht mehr bestimmen.
Folgende Angaben sind zur Sortenbestimmung wichtig:
Erntereife: Erntezeitpunkt der Früchte während eines normalen Jahresverlaufes.
Genussreife: Der Zeitpunkt der Genussreife muss nicht immer mit der Erntereife zusammenfallen, da viele Früchte erst im Lager nach einer bestimmten Zeit ihre Genussreife bekommen.
Lagerfähigkeit: Wie lange kann die Frucht gelagert werden und welche Lagermöglichkeiten sind vorhanden?
Widerstandsfähigkeit der Frucht: Die Widerstandsfähigkeit eines Baumes und dessen Früchte gegenüber Krankheiten und Schädlingen lässt Rückschlüsse auf bestimmte Sortenarten zu.
Pfirsich
In China ist der Pfirsich seit 4000 Jahren bekannt. Wegen seines saftigen, wohlschmeckenden und erfrischenden Fruchtfleisches nimmt der Anbau von Pfirsichen in Europa seit Jahrzehnten beständig zu. Auch in den Gärten behauptet der Pfirsich immer mehr seinen Platz, am liebsten als Spalierbaum an einer windgeschützten Südseite des Hauses. Obwohl der Pfirsich nicht zum heimischen Obst zählt, bereichert er die Vielfalt unserer Gärten und trägt als Wandspalier zu einer positiven Grüngestaltung bei.
Der Pfirsich bevorzugt leichte, sandhaltige Humusböden mit begrenztem Kalkgehalt (ph-Wert ca. 7.0); die Klimaansprüche sind hoch und er verlangt viel Wärme.
Extreme Winterfröste, die länger anhalten, schädigen das Wurzelwerk und den Baum. Normale Winterfröste an windgeschützten Lagen hält der Pfirsich leicht aus. Pfirsiche werden sogar im hohen Norden in Norwegen in den Fjorden angebaut, die vom Golfstrom beeinflusst werden.








