Georg-Brenner-Wanderweg
Permanenter DVV Wanderweg. Der im Sommer 2008 eröffnete 10 km lange Wanderweg startet im Stadtzentrum Altöttings und führt südlich über Unterschlottham, Graming und Hüttenberg vorbei an Wasserwerk und Flughafen über den Wallfahrtsweg zurück zum Kapellplatz Altötting.
Die Wanderung wird nach den Richtlinien des Deutschen Volkssportverbandes e.V. im IVV durchgeführt. Startkarten sind im Verkehrsbüro Altötting und beim Hotel Plankl erhältlich. Der Wertungsstempel wird nach absolvierter Strecke und bei Vorlage von Startkarte und Wertungsheft erteilt.
Pilgerweg Altötting-Heiligenstatt
Im Westen der Wallfahrtsstadt Altötting, an der so genannten Eschbachkapelle, beginnt der 14 Stationen umfassende und rund 5 km lange Kreuzweg zur Kirche Heiligenstatt (Gemeinde Tüßling). Gestiftet wurden die marmornen Bildstöcke vor über 160 Jahren von der Schiffmeistersgattin Katharina Riedl aufgrund eines Gelübdes. Im Zusammenhang mit einer umfassenden Flurbereinigungsmaßnahme wurde der idyllische alte Pilgerweg entlang des Mörnbaches vor einigen Jahren neu gestaltet. Für die Fahrt von und nach Tüßling-Heiligenstatt kann auch die Bahn genutzt werden.
Landschaftsschutzgebiet Gries
Dieses relativ kleinflächige Gebiet, ursprünglich eine eiszeitliche Abflussmulde an der Schnittstelle der Städte Altötting und Neuötting mit einer Größe von 20 ha zählt seit 1958 zu den Landschaftsschutzgebieten des Landkreises Altötting, mit dem Ziel, ein äußerst wichtiges Erholungsgebiet für die städtische Bevölkerung zu sichern, das stadtökologisch wie auch stadtgestalterisch von größter Bedeutung ist.
Burghauser Touristik GmbH
Stadtplatz 112
84489 Burghausen
Telefon 08677 887-140 /-141
Fax 08677 887-144
touristinfoburghausende
www.burghausen.de
Plättenfahrt auf der Salzach von Tittmoning nach Burghausen
Die Plätten sind Nachbildungen der mittelalterlichen „platten“ Salzkähne, mit denen das „weisse Gold“ von Hallein salzachabwärts geschafft wurde. Erleben Sie eine unvergessliche Plättenfahrt durch das romantische Salzachtal. Lassen Sie die Schönheit der unberührten Natur auf sich wirken und genießen Sie die Ursprünglichkeit dieser einzigartigen Flusslandschaft.
Öffentliche Fahrten sonntags 14.00 Uhr von Mai bis Mitte September (14 Euro). Plättenbus Burghausen - Tittmoning (4,30 Euro für Erwachsene und 2,15 Euro für Kinder) 13.05 Uhr ab Stadtplatz oder 13.10 Uhr ab Bahnhof Burghausen.
Gruppenfahrten können von Mai bis Ende September gebucht werden. Sowohl für Gruppen wie auch für die öffentlichen Fahrten ist eine vorherige Anmeldung notwendig.
Landschaftspflegeverband Altötting
Telefon 08671 502-502
www.lpv-altoetting.de
Naturschutzgebiet Untere Alz
Das Naturschutzgebiet „Untere Alz“ erstreckt sich als begleitender Auwald über 760 ha entlang der Alz. Der 5 km lange Rundweg führt vorbei an Fließgewässern, Tümpeln und Streuwiesen, entlang von Halbtrockenrasen, zu deren Pflege auch Hochlandrinder eingesetzt werden. Starten können Sie am Reiterhof Kendlinger oder hinter der Kläranlage von Emmerting. An beiden Startpunkten des Rundweges ist dieser durch Tafeln und Symbole ausgeschildert.
Schutzgebiete: Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Natur!
Naturschutzgebiet Vogelfreistätte Salzachmündung
Nahe Haiming finden sich an der Salzach die 280 ha umfassende „Vogelfreistätte Salzachmündung” sowie das europaweit bedeutsame Ramsar-Feuchtgebiet, welches sich entlang des Inns über 1955 ha bis nach Niederbayern erstreckt. In dem Natur- und Vogelschutzgebiet gibt es nahezu unberührte Auwälder und zahlreiche Zug- und Wasservögel. Denn der „Innspitz” am Zusammenfluss von Salzach und Inn bietet mit seinen Wasserflächen, Schlickbänken und Inseln einen idealen Lebensraum. Graureiher, Kormorane, Kiebitze, Flussregenpfeifer, Höckerschwäne und Enten lassen sich dort erspähen. Über einen Wanderweg können Besucher zwei Aussichtsplattformen erreichen.
Lage: Salzach bis Fluss-km 5,6 und am Inn zwischen Fluss-km 67,6 und Fluss-km 73
Schutzgebiete: Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Natur!
Dachlwand und Untere Alz - Vogel- und Naturschutzgebiet
An der Grenze der Gemeinden Perach und Marktl befindet sich die sogenannte „Dachlwand“ als Kernstück eines Naturschutzgebietes. Die „Dachlwand“ entstand, bevor der Inn begradigt, verbaut und energiewirtschaftlich genutzt wurde. Damals war es der schnell fließenden Alz im Mündungsbereich möglich, den relativ trägen, großen Inn immer wieder aus seinem Bett zu verdrängen. Dadurch kam es zur Bildung einer weiten Schleife nach Norden.
Schutzgebiete: Bitte nehmen Sie Rücksicht auf die Natur!
Kraftplatz Marktlberg - Anomalie der Gravitation
Die Gravitationsanomalie finden Sie, wenn Sie vom Zentrum Marktl über Bruckberg nach Erlbach fahren. Oberhalb des Bruckbergs steht auf der linken Seite das Ortschild „Walln“. Wenn Sie hier links abbiegen, sehen Sie von der Straße aus das Wegekreuz und eine Schautafel zum Naturschutzgebiet „Innleite und Dachlwand“. Südöstlich von der Schautafel gibt es einen „Trampelpfad” (ab Wegekreuz links halten Richtung Wald), der leicht in das lichte Waldgelände abfällt. Hier ist bereits nach wenigen Metern die kreisrunde Lichtung zu finden.
Geführte Touren
Wanderweg zur Leonberger Aussicht
Von Marktl aus wandert man an der „Innleite“ und am Marktler Badesee entlang Richtung Perach (Gehzeit: ca. 30 Min). Hinweisschild an der rechten Seite beachten! Hier beginnt der schöne Wanderweg nach Leonberg. Nachdem man einen kleinen Bach überquert hat, geht man an der „Bärenhöhle“ vorbei Richtung Leonberger Aussicht. Hier stand im Mittelalter die Burg der Leonberger Grafen. Folgt man dem Weg geradeaus, sieht man auf der rechten Seite die Sebastians-Kirche und erreicht nach insgesamt ca. 60 Min. Gehzeit den Landgasthof Leonberg mit dem einzigartigen Ausblick ins Voralpenland.
Rundwanderweg Mörnbachtal und Osterwiese
Die reizvolle Landschaft zwischen Altötting und Heiligenstatt können Sie auf einem etwa 7 Kilometer langer Rundweg durch die Landschaftsschutzgebiete „Mörnbachtal“ und „Osterwiese“ entdecken. Typisch für das Gebiet sind die von Süden nach Norden verlaufenden asymmetrischen Trockentäler. Hier fließen immer noch klare Quellbäche, an deren Ufern teilweise die typischen Erlen- und Weidengruppen erhalten geblieben sind. Auf der Hochterrasse führen die Wege durch die bäuerliche Kulturlandschaft mit Äckern und Wiesen. Zwei Schautafeln im Zentrum des Gebietes (Standort: große Rinderweide und Weiher) erklären die Wegstrecke und die einzelnen Naturschutzprojekte.
Bibelweg Reischach
Der Bibelweg mit 9 Stationen, beginnt am Fuße des Zoglerbergs auf Höhe der Kapelle beim Kindergarten am Johann-Straubinger-Weg. Zunächst geht es 75 Stufen ziemlich steil hinauf bis man an der Zoglerberghütte vorbei zur letzten Station am Kreuz mit einer herrlichen Aussicht auf Reischach gelangt (reine Gehzeit ca. 7 Minuten). Will man jeweils das Schriftwort aus der Bibel, das auf jeder Tafel einer Station geschrieben steht, meditieren, kann man Texte, die in einem gelben Kasten nahe beim Wegweiser bereitliegen, verwenden.
Baumtempel "Yggdrasil" - Kunst im Schlossweiher
Das Baumkunstwerk befindet sich auf einer Insel im Tüßlinger Schlossweiher (frei zugänglich). Das Naturkunstobjekt, gestaltet vom Baumkünstler Adolf Seeburger, soll auf die enge Beziehung zwischen Mensch und Natur hinweisen. Der Name Yggdrasil entstammt der germanischen Mythologie und bezeichnet die sogenannte Weltesche. So glaubten die Germanen an eine dreifache Gliederung dieser Welt, eine Welt unter uns, eine Welt auf der wir leben und an eine Welt über uns.
Geologische Orgeln Oberschroffen
Stumme eiszeitliche Orgeln - Geologie erleben!
Die besterhaltenen Geologischen Orgeln sind Überbleibsel der Eiszeit und hier am südlichen Rand der Klaffelsberger-Höhe im jüngeren Deckenschotter entstanden. Es handelt sich dabei um natürliche Röhren mit 50 bis 60 Zentimeter Durchmesser. Diese vielfach wie geschliffen wirkenden Schlote gehen zapfenförmig und senkrecht bis zu zehn Metern in die Tiefe, wurden durch den Nagelfluhabbau im vorletzten Jahrhundert auf einer Breite von rund 100 Metern gut sichtbar und stehen unter Naturschutz. Kurz vor dem südlichen Ende des Alz-Inn-Radweges bei Wetzberg, fast am Scheitelpunkt des Bergs von Obergrund nach Schroffen, steht eine Info-Tafel, dort kann geparkt und der einige hundert Meter lange Wanderweg hinunter zu der Sehenswürdigkeit benutzt werden.














