Oberbayern - Landkreis Altötting
Marktler Badesee

- Naherholungsgebiet Marktler Badesee
Der Landkreis unterhält seit den 70er Jahren ein Erholungszentrum am Inn. Bei Marktl, in einem landschaftlich besonders reizvollen Gebiet, bot sich ein vom Inn abgetrenntes Gewässer zum weiteren Ausbau als Badesee an. Eingerahmt von den Anhöhen des tertiären Hügellandes im Norden und dem Auwald des Inns im Süden wurden die Wasserfläche auf 11,5 ha vergrößert und Liegewiesen in einer Gesamtgröße von 5 ha erstellt.
Alle für einen Badebetrieb notwendigen Einrichtungen wie Umkleideräume, Toilettenanlagen, Kiosk und Wasserwachtstation stehen für die Badegäste zur Verfügung.
EU-Einstufung der Badegewässerqualität
Jahr | Symbol | Bakteriologische Bewertung |
2006 |
| Ausgezeichnet |
2007 |
| Ausreichend * |
2008 |
| Ausgezeichnet |
2009 |
| Gut |
* Bemerkung zur Badesaison 2007:
2007 wurde bei einer Untersuchung eine Grenzwertüberschreitung festgestellt.
Alle übrigen Untersuchungen einschließlich der Kontrolluntersuchung waren unauffällig.
Ergebnisse der Badesaison 2010
Entnahme der Probe: Südufer bei grosser Eiche
Entnahmedatum | Bakteriologische Bewertung | Symbol |
20.04.2010 | Ausgezeichnet |
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19.05.2010 | Ausgezeichnet |
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15.06.2010 | Gut (Grenzwerte eingehalten) |
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22.06.2010 | Ausgezeichnet |
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13.07.2010 | Ausgezeichnet |
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09.08.2010 | Ausgezeichnet |
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Die Überwachungsergebnisse sind immer Momentaufnahmen. Sie erlauben keine Gesamtaussage über die Badegewässerqualität. Bei Grenzwertüberschreitungen erfolgt eine Nachkontrolle durch das Gesundheitsamt. Im Einzelfall kann ein Badeverbot ausgesprochen werden.
Zur Badeordnung
Anlage 1 zur Benutzungssatzung (Marktler Badesee)
Weitere Informationen
Die im See auftretenden Wasserpflanzen werden von vielen Badegästen als störend empfunden. Seit Jahren wurde immer wieder angeregt, die Wasserpflanzen dauerhaft durch ein großes Mähgerät oder durch Ausbaggern zu beseitigen. Die Einschaltung eines Gutachters, der die ökologischen Zusammenhänge untersuchte, brachte das Ergebnis, dass viele der vorhandenen Wasserpflanzen einen wertvollen Beitrag für die Wasserqualität leisten. Der Gutachter riet zu vorsichtigen Mäharbeiten an ausgewählten Stellen, da sonst die Wasserqualität des Sees beeinträchtigt werden könnte.
In den letzten Jahren kam es immer wieder zu kurzzeitigen Verunreinigungen des Badegewässers durch Vogelkot. Ein Fütterungsverbot für Wasservögel wurde deshalb erlassen. Badestellen mit Verunreinigungen, insbesondere durch Vogelkot sollten gemieden werden.
Die Wasserqualität wird nicht zuletzt auch durch etwaige Beeinträchtigungen der in den See mündenden Quellen und Bäche beeinflusst. Auch die Lage zwischen dem Inn im Süden und dem Abhang im Norden kann bei sehr starken Regenfällen oder extremem Hochwasser zu vorübergehenden Belastungen führen. Eine sichere Abwehr solcher Beeinträchtigungen durch bauliche Maßnahmen dürfte, wenn überhaupt, nur mit unverhältnismäßigem Aufwand zu realisieren sein. Erfahrungsgemäß regeneriert sich der See nach Verunreinigungen durch Hochwasser innerhalb von zwei bis drei Wochen. Bei Überschwemmungen durch den Hochwasser führenden Inn wird grundsätzlich vom Baden abgeraten.
Oberbayern - Landkreis Altötting
Peracher Badesee

- Naherholungsgebiet Peracher Badesee
Bei Perach steht den Badegästen ein großes Gelände zur Verfügung, das mit der direkten Sichtverbindung zum Fluss und der im Norden liegenden Hügelkette des Holzlandes den Eindruck aufkommen lässt, in einer weiten Flusslandschaft zu verweilen. Das Freizeitgelände umfasst mit dem Parkplatz ca. 15 ha, die zum Baden verfügbare Wasserfläche ist ca. 5 ha groß. Die anschließende, in den Auwald hineinragende Wasserfläche wurde mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten für Wasserpflanzen und Tiere ausgebildet. In den so genannten Flachwasserzonen haben selten gewordene Lurche und andere, an derartige, rar gewordene Gewässer gebundene Pflanzen und Tiere ideale Lebensbedingungen gefunden.
Alle für einen Badebetrieb notwendigen Einrichtungen wie Umkleideräume, Toilettenanlagen, Kiosk und Wasserwachtstation stehen für die Badegäste zur Verfügung.
EU-Einstufung der Badegewässerqualität
Jahr | Symbol | Bakteriologische Bewertung |
2006 |
| Ausgezeichnet |
2007 |
| Ausgezeichnet |
2008 |
| Ausgezeichnet |
2009 |
| Gut |
Ergebnisse der Badesaison 2010
Entnahmestelle der Probe: Südufer bei grosser Eiche
Entnahmedatum | Bakteriologische Bewertung | Symbol |
20.04.2010 | Ausgezeichnet |
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19.05.2010 | Ausgezeichnet |
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15.06.2010 | Ausgezeichnet |
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13.07.2010 | Ausgezeichnet |
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09.08.2010 | Ausgezeichnet |
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Die Überwachungsergebnisse sind immer Momentaufnahmen. Sie erlauben keine Gesamtaussage über die Badegewässerqualität. Bei Grenzwertüberschreitungen erfolgt eine Nachkontrolle durch das Gesundheitsamt. Im Einzelfall kann ein Badeverbot ausgesprochen werden.
Zur Badeordnung
Anlage 2 zur Benutzungssatzung (Peracher Badesee)
Weitere Informationen
In den letzten Jahren kam es immer wieder zu kurzzeitigen Verunreinigungen des Badegewässers durch Vogelkot. Das Füttern von Wasservögeln ist deshalb verboten. Badestellen mit Verunreinigungen, insbesondere durch Vogelkot sollten gemieden werden.
Außerhalb des Geländes des Badesees Perach liegt der Zeltplatz des Kreisjugendringes mit eigenen Sanitäreinrichtungen.
Oberbayern - Landkreis Altötting
Wöhrsee Burghausen

- Wöhrsee Burghausen
Der Wöhrsee ist Burghausens Badeparadies, herrlich gelegen mit Blick auf die längste Burg Europas.
Der See erstreckt sich auf einer Länge von ca. 1,20 km und einer Fläche von ca. 0,50 km² am Fuße des westlichen Burghangs. Die Tiefe beträgt bis zu 3,70 m.
Den Badegästen bieten sich zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Bootfahren, Beach-Volleyball, viele Spielmöglichkeiten für Kinder sowie das gemütliche Terrassencafé bieten für Besucher jeden Alters einen erholsamen Badetag in idyllischer Atmosphäre.
EU-Einstufung der Badegewässerqualität
Jahr | Symbol | Bakteriologische Bewertung |
2006 |
| Ausgezeichnet |
2007 |
| Ausgezeichnet |
2008 |
| Ausgezeichnet |
2009 |
| Ausgezeichnet |
Ergebnisse der Badesaison 2010
Entnahmestelle der Probe: Steg bei Kiosk
Entnahmedatum | Bakteriologische Bewertung | Symbol |
20.04.2010 | Ausgezeichnet |
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19.05.2010 | Ausgezeichnet |
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15.06.2010 | Ausgezeichnet |
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13.07.2010 | Ausgezeichnet |
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09.08.2010 | Ausgezeichnet |
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Die Überwachungsergebnisse sind immer Momentaufnahmen. Sie erlauben keine Gesamtaussage über die Badegewässerqualität. Bei Grenzwertüberschreitungen erfolgt eine Nachkontrolle durch das Gesundheitsamt. Im Einzelfall kann ein Badeverbot ausgesprochen werden.
Weitere Informationen
Da sich am See immer wieder Wasservögel ansiedeln und die Wasserqualität durch Vogelkot verunreinigt werden kann, sind die Badegäste aufgefordert, das Füttern von Wasservögeln zu unterlassen. Badestellen mit Verunreinigungen, insbesondere durch Vogelkot sollten gemieden werden.
Zerkariendermatitis
Bei Badegästen sind vereinzelt Fälle von Zerkariendermatitis - auch Badedermatitis, Entenbilharziose, „Weiherhibbel" oder Entenwurmkrankheit genannt - aufgetreten. Dabei handelt es sich um einen harmlosen, aber lästigen, stark juckenden Hautausschlag, der nach ca. 10 bis 20 Tagen folgenlos abheilt. Verursacht wird der Hautausschlag durch Zerkarien, Larven von Saugwürmern, welche bei Schönwetterperioden ausschwärmen, in die Haut von badenden Menschen eindringen und dann absterben. Bei wiederholtem Befall kann es bei sensibilisierten Personen zu verstärkten Hautreaktionen kommen. Eine Linderung des zum Teil sehr starken Juckreizes kann durch juckreizstillende Gele oder Lotionen oder durch Einnahme von Antihistaminika erreicht werden. Kratzen im Bereich der Hautausschläge sollte wegen der Gefahr bakterieller Folgeinfektionen vermieden werden. Die vorbeugende Anwendung einer bestimmten Quallenschutzcreme hat sich auch als wirksam gegen Zerkarien erwiesen. Die Anzahl der eindringenden Zerkarien kann vermindert werden, wenn die nasse Badebekleidung nach Verlassen des Wassers sofort abgelegt und der Körper mit einem Handtuch kräftig abgetrocknet wird. Da Wasservögel im Lebenszyklus der Saugwürmer eine wichtige Rolle spielen, sollte das Füttern von Enten und Schwänen im Badebereich unbedingt unterlassen werden. Die hygienische Wasserqualität wird durch das Vorkommen von Zerkarien nicht nachteilig beeinflusst.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter: http://www.lgl.bayern.de/gesundheit/badeninbayern/zerkarien.htm und http://www.uni-kiel.de/zoologie/parasiten/cercarie/badedermatitis.htm
Oberbayern - Landkreis Altötting
Badesee Hochmühl bei Reischach

- Badesee Hochmühl bei Reischach
Der Badesee in Reischach wurde in den Jahren 1978/79 unter der Leitung von Hans Wimmer angelegt. Die Gesamtfläche des Grundstücks beträgt 18.395 m², die Wasserfläche selbst 10.165 m².
Der Badesee ist sehr idyllisch im Rockersbachtal gelegen, unterhalb des Hochufers des Rockersbaches. Der See ist in einen Schwimmer- bzw. Nichtschwimmerbereich abgeteilt. In beiden Bereichen ist ein Badesteg vorhanden. Die Tiefe beträgt in der Mitte ca. 3 m.
Auf den Liegeflächen sind Schatten spendende Bäume und ein Kinderspielplatz vorhanden.
In einem Holzhaus befinden sich ein Kiosk und die Räumlichkeiten für die Reischacher Wasserwacht, die den Badebetrieb überwacht.
Von Reischach ist der Badesee gefahrlos über einen Radweg zu erreichen.
EU-Einstufung der Badegewässerqualität
Jahr | Symbol | Bakteriologische Bewertung |
2008 |
| Ausgezeichnet |
2009 |
| Ausgezeichnet |
Der Badesee wurde 2008 neu als EU-Badegewässer gemeldet und am Ende der Badesaison erstmals eingestuft. Der Badesee zeigte in den letzten Jahren durchwegs gute Ergebnisse.
Ergebnisse der Badesaison 2010
Entnahmestelle der Probe: Kiosk neben Steg
Entnahmedatum | Bakteriologische Bewertung | Symbol |
20.04.2010 | Ausgezeichnet |
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19.05.2010 | Ausgezeichnet |
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15.06.2010 | Ausgezeichnet |
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13.07.2010 | Ausgezeichnet |
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09.08.2010 | Ausgezeichnet |
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Die Überwachungsergebnisse sind immer Momentaufnahmen. Sie erlauben keine Gesamtaussage über die Badegewässerqualität. Bei Grenzwertüberschreitungen erfolgt eine Nachkontrolle durch das Gesundheitsamt. Im Einzelfall kann ein Badeverbot ausgesprochen werden.
Weitere Informationen
Der Badesee ist ein Naturgewässer, das aus Quellen gespeist wird, einen relativ geringen Durchfluss hat und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt aufweist.
In Zeiten des Hochbetriebs und bei anhaltend hohen sommerlichen Umgebungstemperaturen neigt der See zu einer vermehrten Trübung, welche großteils durch abgestorbene Pflanzenteile und mikroskopisch kleine Schwebalgen hervorgerufen wird. Die mikrobiologische Wasserqualität war dadurch bisher nicht beeinträchtigt. Weitergehende Untersuchungen ergaben auch keine Hinweise auf eine gefährliche Massenentwicklung von Blaualgen.
Im Winter wird der See bei entsprechenden Temperaturen gern zum Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen genutzt.
Der See ist an den örtlichen Fischverein verpachtet, der ihn als Fischgewässer nutzt und regelmäßig Jungfische einsetzt. Besonders wertvoll ist der Bestand an Teichmuscheln.
Im Frühjahr führen die Wasserwacht und der Fischereiverein gemeinsam eine Flursäuberung durch.
