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Aufgaben aus dem Geschäftsverteilungsplan

Schriftzug SERVICE

Die Gleichstellungsstelle

  • erfüllt Aufgaben nach dem "Bayerischen Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern" (BayGIG)
  • informiert und berät zu Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern
  • arbeitet mit anderen Einzelpersonen, Institutionen und Organisationen zusammen
  • organisiert eigene Maßnahmen

Frauen und Männer sind gleichberechtigt

Dieser Satz stammt von Elisabeth Selbert. Sie ist eine der "Vier Mütter des Grundgesetzes" der Bundesrepublik Deutschland. Ihr verdanken wir, daß die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in unserem Grundgesetz verankert ist. Ein Grundsatz, der mittlerweile auch für Länder der Europäischen Gemeinschaft verbindlich gilt.

Berufstätige Frauen in den Landkreisen Altötting, Mühldorf und Rottal-Inn

Frauen stehen mit beiden Beinen im Erwerbsleben. Junge Frauen stellen mit ihrer Berufswahl die Weichen für ihren Weg in die Arbeitswelt. Wie sieht die Situation der erwerbstätigen Frauen in den Landkreisen Altötting, Mühldorf und Rottal-Inn aus?

Franziska Wenzl, Beauftragte für Chancengleichheit in der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen, hat die Situation genau untersucht. Ihre Ergebnisse finden Sie auf der Homepage der Agentur für Arbeit:

Am 7. August 2007 luden Jutta Müller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen, und Franziska Wenzl Expertinnen für Frauenfragen aus den drei Landkreisen ein. Sie diskutierten die vorgestellten Ergebnisse miteinander und suchten Wege für Verbesserungen.

Radio Trausnitz berichtete über die Veranstaltung. Den Mitschnitt der Sendung finden Sie hier:

Die Zukunft ist partnerschaftlich

Das Trostberger Tagblatt veröffentlichte in seiner Ausgabe vom 12./13.01.2008 die Bilanz der Gleichstellungsstelle für das Jahr 2007.

mehr dazu finden Sie hier>>

Veranstaltungshinweise

Kommunikation leicht gemacht

(Drei Abende Fortbildung in Rhetorik - speziell für Frauen im Ehrenamt)

mehr dazu erfahren Sie hier>>

Veranstaltungsnachlese

Warum "Linkshändigkeit" (auch) eine Frauenfrage ist!

Linkshändiges Kind

(Beitrag von: Birgit Scholz, Gleichstellungsbeauftragte im Landratsamt Altötting)

Frauen und die linke Seite wurden bereits vor über 2.600 Jahren im Denken der Menschen mit Eigenschaften verbunden, die er/sie vermeiden möchte, weil sie in ihm/ihr unangenehme Gefühle auslösen.

Und meist sind es Frauen, die in den ersten Lebensjahren die Kinder versorgen und erziehen. So sind es auch meist Frauen, die ungewollt, aus Unsicherheit oder bewusst linkshändige Kindern beibringen, die rechte Hand - das vermeintlich „schöne Händchen" - zu gebrauchen.     

Die Gleichstellungsstelle im Landratsamt Altötting wollte Frauen im Landkreis zu diesem Thema eine Fortbildung vor Ort ermöglichen. Sie wollte auch die Situation von linkshändigen Kindern im Landkreis Altötting verbessern. Deshalb  organisierte sie zwei Veranstaltungen mit Frau Dr. Johanna Barbara Sattler zum Thema:

Das linkshändige Kind - seine Begabungen und seine Schwierigkeiten

Buben brauchen Väter - und Männer!

Buben brauchen Väter

Neue Perspektiven für die Arbeit mit Jungen

(Information von Birgit Scholz, Gleichstellungsbeauftragte für Frauen und Männer)

Jungen wachsen in derselben Gesellschaft auf wie Mädchen, jedoch mit völlig anderen Bedingungen und anderer Geschichte.

Diese Situation verdient Beachtung. Unsere Gesellschaft braucht Impulse für anstehende Veränderungen. Deshalb organisierte die Gleichstellungsbeauftragte am 15.11.2007 im Jugendübernachtungshaus Herrenmühle, Altötting, eine Fortbildung zum Thema „Buben brauchen Väter - & Männer". Weil im (sozial)pädagogischen Raum von Kindergarten, Schule und anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Jungensozialisation gelingen kann, wurden Fachkräfte aus diesen Bereichen eingeladen.

Bernd Drägestein ist Bildungsreferent bei mannigfaltig, einem Institut für Jungen- und Männerarbeit in München. Er befasst sich seit Jahren hauptberuflich mit der Identitätsfindung von Jungen und deren Bedürfnissen.  In der Veranstaltung gab er den Fachkräften Informationen und Denkanstöße zu verschiedenen Fragen:

Hintergrund

Wie kommt „Männlichkeit" im Jungen und späteren Mann zustande?

Welcher Sozialisationsfaktor prägt als erstes Männlichkeit und das Jungesein?

Sozialisation von Jungen und Mädchen vom Kleinkind bis zum Jugendalter

Das männliche, menschliche Bedürfnis nach Nähe und Distanz

Ist „männlich" vielleicht nur das „Gegenteil von weiblich"?

Beteiligung von Männern am Leben der Jungen


Konfliktmanagement im Parteiverkehr

(Zusammenstellung von Birgit Scholz, Gleichstellungsbeauftragte im Landratsamt Altötting)

Mitarbeiterinnen in Landratsamt und Kommunalverwaltungen sind erste Ansprechpartnerinnen für Bürgerinnen und Bürger. Jede Bürgerin und jeder Bürger hat eine eigene Persönlichkeit, will individuell behandelt und beraten werden. Manche können aber ihre Anliegen nicht in Worte fassen. Einige haben unangemessen hohe Ansprüche. Andere haben eine sehr negative Einstellung gegenüber Behörden. Und einige leben in  existenziell schwierigen, zum Teil bedrohlichen Situationen.

Mitarbeiterinnen in den Behörden wollen Ratsuchenden die besten Möglichkeiten aufzeigen. Sie wollen sich aber auch nicht „über den Tisch ziehen lassen". Sie können die Anliegen oft nur zum Teil und/oder nicht sofort erfüllen. Der Kontakt ist dann schnell angespannt. Die Gespräche werden manchmal für beide Seiten nervenaufreibend. Dabei haben beide eigentlich ein gemeinsames Ziel: eine gute Lösung!

Im Dezember 2007 befassten sich 12 Mitarbeiterinnen aus dem Landratsamt und den Kommunen des Landkreises Altötting intensiv mit diesem Thema.

Weil aber Konflikte uns alle in unserem Alltag betreffen, erhalten Sie hier eine Zusammenfassung wichtiger Informationen. Die Personaltrainerin, Roswitha Grabmeir, war so freundlich, und stellte uns hierfür Ihre Schulungsunterlagen als Grundlage zur Verfügung.

Bedürfnisse

Konflikte

Konflikte nehmen ihren Lauf

Drei Ebenen der Eskalation

Grundhaltungen in Konflikten

Tipps für gute Kontakte mit Behörden

Tipps für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Behörden