Aufgaben aus dem Geschäftsverteilungsplan

- Artenschutz
- Wahrnehmung von Fachaufgaben aus dem Gebiet der zivilen Verteidigung
Über Hornissen, Wespen und Bienen

- Zeichnung einer Hornisse
Flyer - Hornissen & Wespen
Tätigkeitsnachweis für Wespenberater
Keine Angst vor Wespen und Hornissen
Tipps zur Vermeidung von Wespenstichen
Wespen und Hornissen auf der Suche nach Nistplätzen
Die großen Wespen- und Hornissenkönniginnen verlassen im März/April ihr Winterquartier und suchen nach Nistplätzen.
Holzverkleidungen, Rolladenkästen, Dachböden usw. sind dabei für die Tiere ein idealer Ort. Wer vermeiden möchte, daß in oder an Haus und Wohnung ein Wespennest entsteht, sollte jetzt diese verschließen oder mit Nelkenöl bestreichen. Für Rolladenkästen gibt es im Fachhandel beispeilsweise Dichtungsleisten und Abschlußbürsten, die bei geöffneten Rolläden ein Eindringen von Insekten verhindern.
"Der Haufen" unter dem Nest
Kontaktpersonen
Quellenverzeichnis
Hornissenberater/in gesucht!
"Schwarmbörse" - Einen Bienenschwarm bergen lassen!
www.schwarmboerse.de/melden
Infoblatt für Imkervereine und Behörden
Infoblatt für Polizei und Feuerwehr
Der Igel

- Igel (© Pitopia/Ralf Pickenhahn, 2008)
Igel gefunden - was nun?
Welche Igel brauchen Hilfe?
Fütterung hilfsbedürftiger Igel
Lebensraum des Igels
Überwinterung des Igels
Überwinterung hilfsbedürftiger Igel
Wissenswertes über den Igel
Kontakt zu "Pro-Igel e.V."
Für weitere Informationen über Igel wenden Sie sich an die Organisation
Pro Igel e.V. - Geschäftsstelle
Lilienweg 22
24536 Neumünster
Email: Pro_Igelt-onlinede
über die Igel-Hotline 0180 / 5555-9551 oder Faxabruf 0180 / 5555-9554
oder im Internet unter der Adresse: www.pro-igel.de
Krötenwanderung

- Krötenzaun an der Kreisstraße Aö12 Altötting-Tüßling
Achtung - Frösche und Kröten sind wieder auf Wanderschaft
Wir bitten um Ihre Mithilfe!
Sollten Sie auch eine Stelle wissen, an der viele Amphibien eine Straße überqueren und dadurch gefährdet sind, teilen Sie uns dies bitte mit. Wir werden dann geeignete Maßnahmen ergreifen.
Mehr Informationen erhalten Sie bei den zuständigen Ansprechpartner der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Altötting.
Schlangen im Landkreis Altötting
Die Äskulapnatter (Zamenis (Elaphe) longissimus)
Beschreibung und Verwechslungsgefahr
Verbreitung und regionales Vorkommen
Die Ringelnatter (Natrix natrix)
(in der Region häufig auch als Hausnatter oder Wassernatter bezeichnet)
Beschreibung und Verwechslungsgefahr
Die Schlingnatter oder Glattnatter (Coronella austriaca)
(in der Region wegen ihrer gelegentlich rötlichen Färbung (meist Männchen) auch als Kupferschlange bezeichnet)
Die Kreuzotter (Vepera berus)
(je nach Grundfärbung auch als Höllenotter (schwarz) oder Kupferotter (rötlich) bezeichnet)
Beschreibung und Verwechslungsgefahr
Verbreitung und regionales Vorkommen
Schmetterlinge
Beitrag zur Großschmetterlingsfauna im Landkreis Altötting
von Walter Sage (2006)
Der Landkreis Altötting zeichnet sich durch seine reich gegliederte Landschaft und damit einer Anzahl verschiedener Lebensraumtypen aus. Hier trifft das tertiäre Hügelland mit seinen zahlreichen Kleinstrukturen auf die ausgedehnten eiszeitlichen Schotterflächen, in die sich die Flüsse Inn, Alz und Salzach ihr Bett mit meist stufenförmigem Aufbau gegraben haben. Neben den Flüssen, mit ihren zum Teil flächigen Weich- und Hartholzauen, sowie den ausgedehnten “Schilfwäldern“ im Bereich der Salzachmündung gibt es jedoch auch große zusammenhängende Forste, sowie kleinflächige Trockenstandorte, Nieder- und Übergangsmoore. Während die “Vogelfreistätte Salzachmündung“ als wichtiger Teilbereich des Europareservat “Unterer Inn zwischen Haiming und Neuhaus“ besonders unter Ornithologen überregional bekannt ist, kennen die vielen Kleinlebensräume meist nur “Insider“. Die Summe aller dieser verschiedenen Lebensräume führt jedoch erst zur großen Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt im Landkreis. Stellvertretend sollen hier die sogenannten Großschmetterlinge (Macrolepidoptera) behandelt werden.
Zu der etwas unglücklich, da systematisch nicht korrekt, gewählten Bezeichnung Großschmetterlinge zählen unsere Tagfalter, die Eulenfalter, die Spanner sowie die Spinner und Schwärmer. Meist werden aber auch noch die Sackträger, Widderchen, Glasflügler sowie die Holz- und Wurzelbohrer zu den Großschmetterlingen gerechnet, obwohl sie systematisch den Kleinschmetterlingen zugeordnet sind. In Bayern leben derzeit etwa 1170 Arten von Groß- und etwa 1970 Arten von Kleinschmetterlingen. Leider sind die Kleinschmetterlinge mit negativen psychologischen Komponenten vorbelastet (klein = unbedeutend, unwichtig, schwer bestimmbar; Kleinschmetterling = “Motten“ = Schädling). Im krassen Gegensatz zu den genannten, sachlich falschen Vorurteilen kommt den Kleinschmetterlingen eine enorme biologisch-ökologische und damit auch naturschutzfachliche Bedeutung zu. Im Landkreis befassen sich zwar einige Entomologen auch mit den Kleinschmetterlingen, für eine lokale Artenliste reichten die Daten bisher aber bei weitem nicht aus.
Seit etwa 1975 konnten im behandelten Gebiet rund 700 Arten von Groß- schmetterlingen (inkl. den Arten der oben erwähnten Familien) nachgewiesen werden. Dabei handelt es sich nicht etwa um ein starres Artenspektrum, vielmehr ordnet sich die Artenzusammensetzung von Jahr zu Jahr neu. Nichts ist eben in der Natur so beständig wie der stetige Wandel. Einige Arten die noch zu Beginn der Auf- zeichnungen hier gefunden wurden, wie die Pflaumenglucke (Odonestris pruni), die Schattenkönigin (Brentis circe) oder der Große Eisvogel (Limenitis populi) sind längst verschollen. Andere Arten wie der Nachtkerzenschwärmer (Proserpinus proserpina) oder ganz aktuell die Staubeule (Platyperigea kadenii) sind dafür neu ins Gebiet eingewandert und hier bodenständig geworden.
Verschiedene Lebensräume und ihre Schmetterlingsfauna
Naturschutzgebiet "Vogelfreistätte Salzachmündung"
Naturschutzgebiet "Untere Alz"
Naturschutzgebiet "Innleite bei Marktl mit der Dachlwand"
Landschaftsschutzgebiet "Salzachtal" zwischen Burghausen und Unterhadermark
Magerrasen und Dämme entlang des Inn
Die Quellmoore im Tertiärhügelland
Naturschutzgebiet "Bucher Moor"
Literatur zum Thema
(Bildnachweis / Verfasser)
Wildbienen = "wilde Bienen"?
Wenn man von Bienen spricht, denkt man - nicht nur als Imker - natürlich in erster Linie an unsere domestizierten Honigbienen. Der Ausdruck "'Wildbienen" meint nicht die wilden Vorfahren unserer Honigbienen oder gar verwilderte Honigbienen; vielmehr soll er die über 500 allein in Deutschland vorkommenden Bienenarten von der einzigen Nutzbiene unterscheiden.
Wildbienen leben als Einzelgänger (solitär) und produzieren weder Honig noch Wachs (Ausnahme Hummel). Viele Einsiedlerbienen und bestimmte Pflanzen sind symbiotisch aufeinander angewiesen. Werden sie nicht mehr bestäubt, kann eine ganze Population einer Pflanzenart verschwinden.
Da die Zahl der Honigbienen dramatisch zurückgeht, gewinnt die Bestäubungsleistung der Wildbienen auch für Kulturpflanzen immer mehr an Bedeutung. Der Schutz von Wildbienen durch Erhalt und Neuanlage von Lebensräumen ist dringend geboten.










