Ausbildungsbetriebe haben das Wort: Passgenaue Lösungen gegen den Fachkräftemangel angestrebt

10. März 2022 : Fachkräftemangel auf der einen, unzählige nicht besetzte Ausbildungsplätze auf der anderen Seite: Wer heute sein Unternehmen fit für die Zukunft machen und personell gut aufstellen möchte, steht vor großen Herausforderungen.

Fachkräftemangel auf der einen, unzählige nicht besetzte Ausbildungsplätze auf der anderen Seite: Wer heute sein Unternehmen fit für die Zukunft machen und personell gut aufstellen möchte, steht vor großen Herausforderungen. Die Wirtschaftsförderung im Landkreis Altötting will die Firmen in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungskompass hierbei aktiv unterstützen – in einem ersten Schritt mit einer Online-Umfrage, um die Anliegen und Bedürfnisse der Ausbildungsunternehmen besser kennen zu lernen.

Fachkräftemangel auf der einen, unzählige nicht besetzte Ausbildungsplätze auf der anderen Seite: Wer heute sein Unternehmen fit für die Zukunft machen und personell gut aufstellen möchte, steht vor großen Herausforderungen. Die Wirtschaftsförderung im Landkreis Altötting will die Firmen in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungskompass hierbei aktiv unterstützen – in einem ersten Schritt mit einer Online-Umfrage, um die Anliegen und Bedürfnisse der Ausbildungsunternehmen besser kennen zu lernen.

„Mehr als die Hälfte der Unternehmen kann derzeit offene Stellen zumindest vorübergehend nicht besetzen. Das spürt man heute deutlicher als vor Beginn der Corona-Pandemie, denn Lockdowns und Kurzarbeit haben den Fachkräftemangel nur zeitweise in den Hintergrund gedrängt“, betont Beate Küblbeck, Sachgebietsleiterin der Wirtschaftsförderung am Landratsamt Altötting. Um diese gewaltige wirtschaftliche Herausforderung erfolgreich zu bewältigen, ruft Küblbeck alle Ausbildungsunternehmen im Landkreis Altötting auf, sich an der eigens zu diesem Zweck konzipierten Umfrage zu beteiligen. „Wenn wir wissen, wo die Ausbildungsunternehmer der Schuh drückt, können wir auch passgenaue Lösungen erarbeiten und unsere aktive Unterstützung anbieten“, so Küblbeck.

Die anonymisierte Umfrage will dabei nicht nur in Erfahrung bringen, welche Kriterien der Bewerber um Ausbildungsplätze den Unternehmen besonders wichtig sind, sondern auch herausfiltern, welche Anstrengungen die Betriebe bei der Rekrutierung von Nachwuchskräften unternehmen und wie erfolgreich diese Maßnahmen unterm Strich sind. Eingeflossen in die Umfrage sind die Erkenntnisse einer Befragung, die der Ausbildungskompass zusammen mit den Wirtschaftsförderungen in neun bayerischen Landkreisen unter 3.000 Schülern sowie deren Eltern und Lehrkräfte durchgeführt hat. „Um alle Fragen zu beantworten, benötigt man gerade mal fünf Minuten“, so Beate Küblbeck „Das ist nicht viel Zeit, die Ergebnisse können aber wichtige Anhaltspunkte liefern, um geeignete Maßnahmen gegen Fachkräftemangel in unserem Landkreis zu ergreifen.

Die Umfrage ist unter www.ausbildungskompass.de/umfrage/ abrufbar und kann dort sofort gestartet werden.

Die anonyme Umfrage wird zentral von der SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH ausgewertet, die Ergebnisse werden dann allen teilnehmenden Landkreisen zur Verfügung gestellt.