Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026

22. Juli 2026: „Netzwerk. Denkmale und Infrastruktur“

Altötting, „Auf den Spuren des Jugendstils in Altötting“

Der betreute Spaziergang führt vom Treffpunkt Stadtgalerie zur Mechanischen Krippe, am Panorama vorbei zur Heilig-Kreuz Kirche, Kreszentiaheimstr. 43.

Führung um 14.00 Uhr bis etwa 15.30 Uhr durch Christian Haringer, Dr. Ulrike Scholz, Toni Grundner und Gabriele Koller.

Treffpunkt Stadtgalerie, Papst-Benedikt-Platz 3

Beginn: 14.00 Uhr

 

Burghausen, Stadtplatz 36, „Hans-Stethaimer-Schule“

Das ehemalige Stadthaus der niederbayerischen Herzöge in der Altstadt Burghausens dient jetzt als Schule, „Hans-Stethaimer-Schule“. Das stattliche viergeschossige Eckhaus ist im Kern spätgotisch aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Die Fassade wurde um 1700 einer barocken Umgestaltung unterzogen.

Führungen um 14.00 Uhr und 16.00 Uhr durch Stadtbaumeister Manfred Winkler.

 

Garching a.d. Alz, Turnstr. 1 „Arbeiterwohnung“

Die Wohnung in der Turnstraße 1 ist eine Filiale des Museums Garching a.d. Alz und wird vom Heimatbund betreut.

Es war auch der Heimatbund, der die Wohnung gestalterisch in ihre Erbauungszeit im Stil der 1920er Jahre zurückführte. Zusammen mit der bauzeitlichen Einrichtung gewinnen Besucher einen Einblick in die Wohnverhältnisse, die für die damalige Zeit fortschrittlich waren.

Öffnungszeit am 13.09.2026: 14.00 bis 17.00, ansonsten nach Anfrage beim Heimatbund.

Führungen um 14.00 Uhr und 15.30 Uhr durch Ortsheimatpfleger Rüdiger Ring.

 

Neuötting - Fischervorstadt 2, „Flussmeisterhaus“

Der Inn und die Innbrücke bildeten seit der Gründung der Stadt Neuötting um das Jahr 1200 den Verkehrsknotenpunkt, der zu Land und zu Wasser alle Himmelsrichtungen verband. Als eine der ersten Städte des Herzogtums Bayern war in Neuötting ein „Bruckmeister“ tätig, der nicht nur für den reibungslosen Unterhalt der Innbrücke zuständig war, sondern auch die Neuöttinger Salzstraße nach Reichenhall betreute. Das Flussmeisterhaus mit Stadel an dieser Stelle löste frühere Gebäude an der Sankt-Anna-Straße ab.

Führung um 10 Uhr durch Stadtheimatpflegerin Renate Heinrich

 

Stammham, Marktler Str. 23, „Alter Pfarrhof“

Der ehemalige Pfarrhof, eine stattliche Dreiseithof-Anlage, wurde 1752 gebaut. Das barocke Pfarrhaus mit Walmdach und reicher Putzgliederung diente über lange Zeit dem inzwischen verstorbenen Künstler Erich Horndasch als Wohn- und Arbeitsstätte.

Führungen um 13.00 Uhr und 17.00 Uhr durch Ortsheimatpflegerin Martha Eisensamer

 

Teising - Flurstraße, „Bunker, Flakstellung aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges“

Die Bunkeranlage war Teil einer Luftabwehr, die eine weitere Umgebung mit einbezog. Sie dient zur Erinnerung an die Schrecken des Krieges. Die Bunkeranlage wird ehrenamtlich von der Krieger- und Soldatenkameradschaft betreut.

Treffpunkt 100 Meter östlich der Flurstraße 9

Führungen um 12.00 Uhr und 15.00 Uhr durch Ortsheimatpfleger Wolfgang Elosge, Power Point-Vortrag im Bunker

 

Tüßling, Am Bahnhof 2, „Stationsgebäude und Schrankenwärter-Stellwerk“

Im Zuge des Tauernbahnbaus entstand 1908 die Bahnanbindung Tüßlings mit der Errichtung des Stationsgebäudes. Es dient heute als Museum mit Veranstaltungsraum. 1939 entstand das Schrankenwärter-Stellwerk, etwa 200 m vom Bahnhof entfernt, das die Original-Ausstattung aufweist.

Öffnungszeit historischer Bahnhof: 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

Von dort aus führt ein kurzer Fußweg zum Stellwerk.

Führungen Stellwerk: 10.00 Uhr, 11.00 Uhr und 14.00 Uhr

Die Betreuung erfolgt durch Mitglieder des Heimatbundes Tüßling.

 

Unterneukirchen, Rathausplatz 5, „Johanneskirche“

Das ursprüngliche Pfarrgotteshaus St. Johannes und Ägidius dient seit dem Bau einer größeren, mehr Personen umfassenden, Kirche als Friedhofskirche. Das altehrwürdige Gotteshaus wurde 1479 aus Nagelfluh gebaut und weist ein schönes Netzgewölbe auf.

Öffnungszeit: 10.00 bis 16.00 Uhr

Führungen: 10.00 Uhr und 14.30 Uhr durch Mitglieder der Kirchenverwaltung.

 

Unterneukirchen, Pfarrer-Edhofer-Str. 2, „Kulturhaus“

Aus Relikten von Gebäuden, die im Zuge der Säkularisation zum Abbruch freigegeben worden waren, stammen viele Baustoffe des ursprünglich als Pfarr- und Schulhaus um 1808 - 1812 gebauten Gebäudes. Heute stellt das markante Bauwerk, ein langgestreckter zweigeschossiger Putzbau mit Krüppelwalmdach ein wichtiges Kulturzentrum in der Gemeinde dar.

Möglich ist auch die Besichtigung einer Bilderausstellung.

Öffnungszeit: 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Führungen um 10.00 Uhr und 14.30 Uhr durch Ortsheimatpfleger und Altbürgermeister Georg Heindl.