Corona - Das Impfzentrum informiert

Aktuelle Informationen des Impfzentrums:

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag, 14-18h, mit und ohne Terminvereinbarung - Impfstoffe von Moderna und Biontech/Pfizer

Zusätzliche Aktionen:

Nuvaxoid® (Novavax): jeden Dienstag und Freitag: 14-18h

Kinderimpfungen (5-11 Jahre): jeden Mittwoch: 15-17h (mit (impfzentren.bayern) und ohne Termin)

Stadtsaal Burghausen: Dienstag, 12.4.22 und 26.4.22 jeweils von 15-18h (Biontech und Novavax, ohne Termin)

Telefonhotline/Callcenter: Montag bis Freitag von 9-12.30h Telefonnummer: 08671-9290711

Neu: mobile unverbindliche Impfberatung an verschiedenen Orten im ganzen Landkreis (Veröffentlichung in lokalen Medien)

Terminvergabe:

  • Eine Terminvereinbarung wird empfohlen unter impfzentren.bayern oder telefonisch, eine Impfung kann jedoch auch ohne vorherige Terminvereinbarung erfolgen.

 

WICHTIG: Von der STIKO wird eine 4. Impfung für alle Bürger ab 70 Jahren ab 3 Monate nach der 3. Impfung empfohlen (Details s. unten)!

Alle in Deutschland impfberechtigten Personen ab 12 Jahren (Lichtbilddokument notwendig) sollen sich impfen lassen! Verimpft werden dabei je nach Verfügbarkeit die mRNA-Impfstoffe von Moderna (Spikevaxx®) (über 30 Jahre) oder Biontech (Corminaty®). Auch der der proteinbasierte Impfstoff von Novavax (Nuxavoxid®) steht an bestimmten Tagen zur Verfügung (s. unten)

Unter Einhaltung der erforderlichen Mindestabstände (bei Moderna 4 Wochen, bei Biontech 3 Wochen, Novavax 3 Wochen) können die Zweitimpfungen durchgeführt werden. Auch hier muss ein Lichtbildausweis und die Dokumentation der Erstimpfung vorgelegt werden.
Für den Impfstoff von Johnson & Johnson (Janssen®) ist lt. STIKO für eine Grundimmunisierung frühestens ab 4 Wochen nach der Impfung eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erforderlich. Dies gilt daher nicht als Auffrischungsimpfung, sondern ist eine Zweitimpfung.

Alle zugelassenen und verfügbaren Corona-Impfstoffe schützen effektiv und anhaltend vor schweren Erkrankungen mit COVID-19. Die Impfung schützt zudem vor einer SARS-CoV-2-Infektion und reduziert so erheblich das Übertragungsrisiko von Geimpften auf deren Kontaktpersonen. Allerdings zeigt sich, dass der Impfschutz mit zunehmendem zeitlichen Abstand nach der zweiten Impfung insbesondere hinsichtlich der Verhinderung asymptomatischer Infektionen und milder Krankheitsverläufe nachlässt. Zudem fällt gerade im höheren Alter die Immunantwort nach einer Impfung insgesamt geringer aus. Daher können Impfdurchbrüche häufiger auch zu einem schweren Krankheitsverlauf führen.

1.Auffrischungsimpfung:
Grundsätzlich gilt, dass die erste Auffrischungsimpfung frühestens 3 Monate (ab 12 Jahren) nach der Zweitimpfung erfolgen kann.

Die STIKO empfiehlt allen Personen über 12 Jahren die erste Auffrischungsimpfung!

Zur Aufklärung von Minderjährigen zur Auffrischungsimpfung gelten die unter „Zusätzliche Informationen zu Kinder- und Jugendimpfungen“ genannten Vorgaben zur Erstimpfung.

Eine Bestätigung der vorangegangenen Impfungen muss zwingend vorgelegt werden (Impfbuch oder Impfbescheinigung).

2.Auffrischungsimpfung:
Die STIKO empfiehlt nach abgeschlossener COVID-19-Grundimmunisierung und erfolgter 1. Auffrischungsimpfung eine 2. Auffrischungsimpfung für

  • Menschen ab dem Alter von 70 Jahren (Abstand 1. Auffrischung – 2. Auffrischung 3 Monate!)
  • BewohnerInnen in Einrichtungen der Pflege sowie Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe (Abstand 1. Auffrischung – 2. Auffrischung 3 Monate!)
  • Menschen mit Immundefizienz ab dem Alter von 5 Jahren (Abstand 1. Auffrischung – 2. Auffrischung 3 Monate!)
  • Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen, insbesondere solchen mit direktem PatientInnen- bzw. BewohnerInnenkontakt. (Abstand 1. Auffrischung – 2. Auffrischung 6 Monate!)
  • Auch Menschen unter 70 können unter Umständen eine 2. Auffrischungsimpfung erhalten. Diese Einzelfallentscheidung trifft individuell der Impfarzt, alternativ kann vorab auch ein Termin zur Impfberatung (Dienstag und Freitag im Impfzentrum oder online über das virtuelle Bürgerbüro) vereinbart werden oder die mobile Impfberatung kann in Anspruch genommen werden.

Ziel der 2. Auffrischungsimpfung ist zum einen die Verhinderung von schweren COVID-19-Erkrankungen und Tod, zum anderen der individuelle Schutz von arbeitsbedingt exponierten Personen und in der Folge die Reduktion der Transmission von SARS-CoV-2 auf vulnerable Personen, die Minimierung von Isolations- und Quarantänemaßnahmen und die Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung. Für die 2. Auffrischungsimpfung soll in der Regel ein mRNA-Impfstoff verwendet werden.

Pflegebedürftige immobile Patienten zuhause mögen sich bitte an Ihren Hausarzt wenden, Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung werden von mobilen Einheiten des Impfzentrums oder den zuständigen Hausärzten geimpft.

Bei Personen der o. g. Gruppen, die nach erfolgter COVID-19-Grundimmunisierung und 1.Auffrischungsimpfung eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, wird vorerst keine weitere Impfung mit den aktuell verfügbaren COVID-19-Impfstoffen empfohlen.

Nach Aussage des StMGP ist die Impfung eines mRNA-Impfstoffs nach einer einmaligen Impfung von Johnson&Johnson keine Auffrischungsimpfung, sondern im Sinne der Optimierung der Grundimmunisierung eine Zweitimpfung.

Es handelt sich hierbei um einen proteinbasierten Impfstoff.
Zur Grundimmunisierung sind zwei Dosen im Abstand von min. 3 Wochen notwendig. Schwangere und Stillende sowie Personen unter 18Jahren sollen diesen Impfstoff vorerst nicht erhalten. Auffrischungsimpfungen können nur nach spezieller vorheriger Abwägung und nachgewiesener Kontraindikation gegen mRNA-Impfstoffe mit Novavax erfolgen.

Novavax wird für alle interessierten Bürger täglich zwischen 14 und 18h, eine Terminvereinbarung (s. unten) wird empfohlen, ist jedoch nicht unbedingt notwendig.

Um dem steigenden Informationsbedarf bei der Vielzahl an Impfstoffen und Impfschemata gerecht zu werden, bietet das Impfzentrum des Landkreises Altötting ab sofort zweimal wöchentlich eine Impfberatung zur Covid-19-Impfung an. Diese kann sowohl von Personen in Anspruch genommen werden, die in Einrichtungen arbeiten, die der Impfpflicht unterliegen als auch von Bürgern, die sich frei beraten lassen möchten. Eine entsprechende Bestätigung der Beratung wird vor Ort ausgestellt.
Die Impfberatung findet Dienstag- und Freitagnachmittag nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter 08671/9290711 statt.

  • 5-11 jährige Kinder können mittwochs von 15-17h im Impfzentrum geimpft werden, hierzu ist ein Kinderarzt vor Ort, verwendet wird der Kinderimpfstoff von Biontech/Pfizer. Wir bitten um Terminvereinbarung, eine Impfung kann jedoch auch ohne Termin jedoch nur mittwochs von 15-17h erfolgen.
  • bei 12 bis 15 jährigen Kindern und Jugendlichen müssen der bzw. die Sorgeberechtigte(n) mit der Impfung nachweislich einverstanden sein, zusätzlich muss ein Sorgeberechtigter/eine Sorgeberechtigte vor Ort im Impfzentrum anwesend sein.
  • bei 16 bis 17 jährigen Jugendlichen ist es von Vorteil, wenn ein Sorgeberechtigter/eine Sorgeberechtigte mit zur Impfung erscheint, generell werden Jugendliche in diesem Alter jedoch als ausreichend einsichts- und entscheidungsfähig angesehen, so dass die Einwilligung des/der Sorgeberechtigten nicht zwingend nötig ist.
  • zur Zweitimpfung ist ebenfalls nur bei 12 bis 15 jährigen Kindern und Jugendlichen eine Begleitperson notwendig.

Die STIKO spricht für 5 – 11 jährige Kinder ohne Vorerkrankungen derzeit keine generelle Impfempfehlung aus. Sie empfiehlt jedoch Kindern dieser Altersgruppe mit verschiedenen Vorerkrankungen aufgrund des erhöhten Risikos für einen schweren COVID-19-Verlauf eine Grundimmunisierung mit 2 Impfstoffdosen des mRNA-Impfstoffs Comirnaty in altersgemäß zugelassener Formulierung (10µg) im Abstand von 3 –6 Wochen. Zusätzlich wird die Impfung 5 – 11 jährigen Kindern empfohlen, in deren Umfeld sich Angehörige oder andere Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht geimpft werden können oder bei denen der begründete Verdacht besteht, dass die Impfung nicht zu einem ausreichenden Schutz führt (z.B. Menschen unter immunsuppressiver Therapie).

  • 5 – 11 jährige Kinder mit Vorerkrankungen, die bereits eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollen eine Impfstoffdosis im Abstand von mindestens 3 Monaten zur SARS-CoV-2-Infektion erhalten. Bei Kindern mit Immundefizienz wird eine individuelle ärztliche Entscheidung zusammen mit dem Kind und den Eltern über das Impfscheme getroffen.
  • 5 –11 jährige Kinder ohne Vorerkrankungen, die bereits eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2- Infektion durchgemacht haben, sollen vorerst nicht geimpft werden.
  • Bei individuellem Wunsch von Kindern und Eltern bzw. Sorgeberechtigten kann die COVID-19-Impfung auch bei 5 – 11 jährigen Kindern ohne Vorerkrankungen nach ärztlicher Aufklärung erfolgen.
  • Eine generelle Impfempfehlung hat die STIKO für alle Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ausgesprochen.

Die STIKO empfiehlt allen immunkompetenten Personen (ohne Einnahme von Immunsuppressiva oder entsprechende Grunderkrankung), die eine nachgewiesene Infektion hatten, grundsätzlich eine einmalige Auffrischungsimpfung ab 3 Monate nach Symptomfreiheit (auch früher je nach Vorerkrankungen und Verlauf der Infektion möglich). Hierzu kann lt. STIKO jeder Impfstoff verwendet werden.

Ein pos. PCR-Befund oder eine Isolationsanordnung des Gesundheitsamtes muss vorgelegt werden, um die Impfung bzw. das Impfzertifikat zu erhalten.

Es besteht mittlerweile eine generelle Impfempfehlung der STIKO für Schwangere ab dem 2. Trimenon und Stillende, da das Risiko eines schweren Verlaufes von Covid-19 in der Schwangerschaft erhöht ist mit nachteiligen Folgen für Mutter und Kind und der Nutzen der Impfung die möglichen Impfreaktionen überwiegt.  Ein Attest des Haus- oder Facharztes ist hierfür nicht mehr notwendig. Weitere Informationen enthält das Epidemiologisches Bulletin 38/2021 des Robert-Koch-Instituts (abrufbar unter https://rki.de). Auch die Auffrischungsimpfung sollte dringend von Schwangeren und Stillenden wahrgenommen werden.

Bei bestehenden Allergien oder stattgehabten Anaphylaxien (schwere allergische Reaktionen mit Kreislaufeinschränkungen) auf PEG oder Polysorbat sollte eine vorherige Konsultation eines Allergologen erfolgen, ob, mit welchem Impfstoff und unter welchen Voraussetzungen eine Impfung möglich ist. Alle verfügbaren Impfstoffe enthalten entweder PEG oder Polysorbat 80.
Sollte der Verdacht auf eine Anaphylaxie gegen PEG bestehen, ist zwingend vor Gabe von z.B. Novavax eine allergologische Austestung notwendig, da hier nicht selten Kreuzallergien zwischen PEG (Inhaltsstoff mRNA-Impfstoffe) und Polysorbat 80 (Inhaltsstoff von Novavax) bestehen.

Die STIKO empfiehlt bisher ungeimpften Personen mit einer Immundefizienz zunächst 2 Impfstoffdosen eines mRNA-Impfstoffs im Abstand von 3 bis 6 Wochen bei Biontech bzw. 4 bis 6 Wochen bei Moderna. Personen mit einer schweren Immundefizienz wird ab 4 Wochen nach der Grundimmunisierung eine zusätzliche Impfung mit einem mRNA-Impfstoff empfohlen als Optimierung der primären Impfserie. Auch die 4. und evtl. auch weitere Impfungen sollten nach ärztlicher Rücksprache wahrgenommen werden.
Eine serologische Antikörpertestung wird außer bei schwer immundefizienten Personen mit einer erwartbar stark verminderten Impfantwort nicht grundsätzlich empfohlen. Wie im Epidemiologische Bulletin 39/2021 des Robert-Koch-Instituts (abrufbar unter https://rki.de) ausführt wird, ist für Personen ohne ausreichenden Immunschutz weiterhin die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln besonders wichtig und ihre Kontaktpersonen sollten unbedingt vollständig geimpft sein und im Umgang mit schwer immundefizienten Personen nicht auf einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz bzw. korrekt getragene FFP2-Maske verzichten.

Generell sind Krebspatienten Hochrisikopatienten für einen schweren Covid-19-Verlauf. Die Impfung wird daher dringend empfohlen. Bei laufender Chemotherapie sollte allerdings eine vorherige Abstimmung mit dem Onkologen bzgl. des richtigen Impfzeitpunkts erfolgen.

Gemäß der aktuellen STIKO-Empfehlung muss kein Abstand mehr zwischen einer Impfung mit einem Totimpfstoff (z.B. Influenza) und der Covid-19-Impfung mehr eingehalten werden. Weitere Informationen enthält das Epidemiologisches Bulletin 39/2021 des Robert-Koch-Instituts (abrufbar unter https://rki.de). Wir haben, um die maximale Schutzwirkung zu erhalten, beschlossen, die Impfungen am selben Tag oder wenn dies nicht möglich ist, im Abstand von min. einer Woche durchzuführen, um die Wirkung sicher nicht gegenseitig zu beeinflussen

Das Impfzentrum im Kreishallenbad in Neuötting (Badstr. 1, 84524 Neuötting) ist ab März 2022 Montag bis Freitag 14 - 18h geöffnet. Bei Bedarf werden die täglichen Kapazitäten der Nachfrage angepasst und entsprechend zusätzliche Termine zur Buchung freigegeben.
Ostern: von Karfreitag bis Ostermontag (15. - 18.4.22) ist das Impfzentrum geschlossen.

Terminvereinbarungen sind über das bekannte Portal der Bayerischen Impfzentren (Impfregistrierung unter https://impfzentren.bayern.de) möglich. Impflinge ohne Termin sind herzlich willkommen, müssen aber je nach Andrang evtl. mit Wartezeiten rechnen.

Unser Callcenter ist Montag bis Freitag von 9 - 12.30h besetzt und unter folgender Telefonnummer erreichbar: 08671-9290711.

Die Impfausweise im Scheckkartenformat können derzeit nur eingeschränkt ausgegeben werden.

Grundsätzlich werden die Karten ausgestellt, wenn Zeit- und Personalressourcen im Impfzentrum vorhanden sind. Die Ausweise werden anschließend mit der Post zugestellt.

Personen, die nicht im Impfzentrum geimpft wurden, können in den Zeiten Mo. -  Fr. 09:00h bis 12:00h und 16:00h bis 18:00h ihr EU-Impfzertifikat und die Kopie der Rückseite des Personalausweises im Impfzentrum abgeben.
Für Personen, die im Impfzentrum geimpft werden und einen digitalen Impfausweis wünschen, werden die Unterlagen in Kopie nach der Impfung einbehalten.

Das EU Zertifikat erhält jeder Impfling direkt bei der Impfung. Sollte darauf ein Fehler sein im Namen o.ä., ist eine Änderung nur in den Apotheken möglich.

Sollten Sie noch Fragen zu Ihrer Corona-Schutzimpfung haben, richten Sie diese bitte an rueckfragen.impfung@impfzentrum-aoe.de oder wenden Sie sich telefonisch Montag bis Freitag von 9-12.30h an uns unter: 08671-9290711