Gartenbau

Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch
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Donnerstag
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Freitag
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Adresse

Bahnhofstr. 38
84503 Altötting

Schriftzug SERVICE

Aufgaben aus dem Geschäftsverteilungsplan

  • Gartenbautechnische Gutachten und Schätzungen
  • Beratung bei der Anlage und Pflege privater Gärten
  • Durchführung von Gartenbegehungen und vom "Tag der offenen Gartentür"
  • Fachliche Unterstützung von Gartenbauvereinen und Geschäftsführung des Kreisverbandes
  • Fachliche Ausbildung und Betreuung der Kreis-, Stadt- und Gemeindegärtner
  • Betreuung des landkreiseigenen Obstlehrgartens
  • Beratung bei Pflanzenschutzmaßnahmen und Mitwirkung bei der Feuerbrandbekämpfung
  • Mitwirkung bei staatlichen Erhebungen des Obst- und Gemüseanbaues

Warnschild Gartenarbeit

Gartentipps - Aktuelles aus dem Garten

Der Balkon als kleines grünes Paradies

Baumfrevel - Bäume bis zur Unkenntlichkeit gequält

Bäume, des einen Freud, des anderen Leid

Der Birnengitterrost

Blattläuse an Gartengewächsen

Und sie sind schon wieder da - Blattläuse

Das Blumenbeet zum Ernten

Bodendecker bereichern schattige Standorte

Richtige Düngung durch Bodenuntersuchung

Brennnessel - Gefährliches Unkraut oder segensreiche Nutzpflanze?

Neues vom Buchsbaumzünsler

Der englische Cottagegarten

Düngung - auch Pflanzen brauchen etwas zum Essen

Ernten und Lagern von Obst

Forsythienschnitt

Jetzt bereits an Frühjahrsblüher denken

Der Gemüsegarten im Herbst

Gespentische Gebilde an kahlen Bäumen (Gespinstmotte)

Richtiges Gießen im Garten

Die (Un)gefährlichkeit von Giftpflanzen

Grabgestaltung und -pflege

Hecken

Herbstblühende Stauden verlängern die sommerliche Farbenpracht

Ich lege ein Hochbeet an

Der Holunder

Homöopathie für die Pflanzen

Der Kiesgarten (Gärten aus Steinen und Kies)

Kletterpflanzen, Begrünung ohne Platzverlust

Meine Kletterrose

Der Kompost, ein Segen für Boden und Pflanzen

Kräuselkrankheit an Pfirsichen

Wohin mit dem Laub?

Der Löwenzahn

Richtiges Mulchen im Garten

Der Nussbaum, ein Symbol der Fruchtbarkeit

Nützlinge, unbezahlbare Helfer im Garten

Obstbaumschnitt

Die Pracht der blühenden Obstbäume

Heimische Obstsorten

Der Pfirsich erfreut sich wachsender Beliebtheit

Wenn der Pflaumenwickler die Ernte vernichtet

Der Rhabarber, eine Nutzpflanze mit hohem Zierwert

Den Rasen winterfest machen

Rasenarbeiten nach dem Winter

Die Königin der Blumen - die Rose

Rosenschnitt

Schildläuse, Ärgernis bei Topf- und Kübelpflanzen

Die Plage mit den Schnecken

Schrotschusskrankheit an Kirschbäumen

Sitzplätze im Freien

Herbstliche Teichpflege

Die Tomaten

Gärten im Urlaub (Sorgenkinder während der Urlaubszeit)

Vorgärten, Aushängeschilder einer Siedlung

Wasser im Garten

Wege im Garten

Die Weinrebe (Symbol für Romantik und Gemütlichkeit)

Werkzeugpflege

Vergessene Wildfrüchte

Winterschutz für Pflanzen und Tiere

Der Wurm im Apfel

Keine Blüten aber Ameisen am Zwergapfelbaum

Ambrosia
Ambrosia

Ambrosia artemisiifolia - Beifußblättriges Traubenkraut

Herkunft
Die Art ist eigentlich im Nordosten der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) heimisch. Durch Verschleppung, auch durch den Menschen, verursacht sie inzwischen in vielen Gebieten der Erde bei der Landwirtschaft und bei der Gesundheit der Menschen Probleme.

Synonyme
Aufrechtes Traubenkraut, Beifußblättriges Traubenkraut, Beifuß-Ambrosia, Wilder Hanf Sein englischer Name ist Ragweed und bedeutet Fetzenkraut. Artverwandte: Ambrosia coronopifolia, A. trifida, A. aptera, A. tenuifolia, A. polystachya

Pflanzenbeschreibung
Verbreitungsart
Verbreitungsgebiete
Standorte
Allergie-Auslöser
Bekämpfung
Verwechslungen

Gewußt wie – Kulturerfolg an Schwarzwurzeln durch überlegte Düngergaben

Düngung im Gemüsegarten

Grundlage für eine fachgerechte Düngung im Gemüsegarten ist die Kenntnis über Versorgungszustand des Bodens, der durch die geplanten Kulturen zu erwartende Nährstoffentzug und dem Bodenzustand sowie die Wirkungsweise des jeweiligen Düngers. Gerade in den Gemüsegärten vieler privater Gartenbesitzer sollte es das Ziel sein eine Überdüngung und die damit verbundene stark umweltschädliche Nitratauswaschung zu vermeiden. Im folgenden werden Möglichkeiten genannt eine bedarfsgerechte Düngermenge abzuschätzen.

Versorgungszustand des Bodens
Da eine Abschätzung der im Boden vorhandenen Nährstoffe nur sehr schwierig durchführbar ist, sollte auch im Privatgarten in Abständen von 3 bis 5 Jahren eine Bodenprobe entnommen und analysiert werden. Zu beachten sind dabei folgende Punkte: 

  • Zeit der Entnahme: vor Kulturbeginn oder nach Kulturende
  • 10 - 15 Proben zufällig über eine einheitlich genutzte Fläche verteilt entnehmen 
  • Proben bis 30 cm Tiefe mit Hilfe von Spaten oder Stechrohr entnehmen 
  • Die einzelnen Proben werden zu einer Gesamtprobe vermischt, die aus jeder Bodentiefe gleich viel Material enthalten soll
  • 500g in Folienbeutel packen und kennzeichnen (Datum, Flächenbezeichnung, Absender)


Die Auswertung der Bodenproben wird gegen einen Betrag von ca. 10 - 20 Euro z.B. von der Gartenakademie durchgeführt.


Nährstoffentzug der Kulturpflanze
Die jeweiligen Kulturpflanzen benötigen je nach Art der Pflanze und deren Kulturdauer unterschiedlich viel Nährstoffe. So braucht z.B. der Kopfsalat nur ein Drittel des Stickstoffes, den der Kopfkohl mit einer sehr viel längeren Kulturdauer benötigt. Allgemein kann man die Gemüsepflanzen in Schwach-, Mittel- und Starkzehrer einteilen. 


Bodenzustand
 
Boden läßt sich allgemein beurteilen durch den Anteil an organischer Substanz (Kompost, Pflanzenrückstände, Humus) und der Beschaffenheit der Bodenteilchen, d.h. leichten, sandigen und schweren, lehmigen Boden


  • Anteil an organischer Substanz: ist der Anteil an organischer Substanz hoch, so ist mit einer hohen Nährstoffnachlieferung durch Zersetzung zu rechnen, weiter nimmt organische Substanz mineralische Dünger gut auf und beugt starker Auswaschung vor. 
  • Beschaffenheit der Bodenteilchen: je größer die Bodenteilchen sind, desto mehr Nährstoffe werden von Regenwasser ausgewaschen. Bei mineralischer Düngung auf leichten Böden sollte anstatt einer hohen Einmalgabe die Düngergabe auf mehrere Male aufgeteilt werden. So wird verhindert, dass ein Großteil des Düngers in das Grundwasser ausgewaschen wird. 

Düngerarten
Mineralische Dünger ( Nirophoska, Kalkamonsalpeter, ... ) sind schnell wirksam aber auch stark von Auswaschung gefährdet.

Organische Dünger
( Hornmehl, Ackerbohnenschrot, Rhizinusschrot, Kompost, Mist, ...) benötigen mehr Zeit zur Freisetzung der Nährstoffe und sind in ihrer Wirkung von der Witterung abhängig.

Generell empfiehlt es sich zu Kulturbeginn eine Startdüngung mit mineralischem Düngemittel vorzunehmen und gleichzeitig für den weiteren Kulturverlauf organischen Dünger zu verwenden, die erst nach und nach freigesetzt werden. Die dabei gesamt frei werdende Nährstoffmenge sollte etwa dem Bedarf der Gemüsepflanzen entsprechen bzw. nur leicht überschreiten ( Nährstoffpuffer im Boden stellt optimale Ernährung sicher) und auch die Nährstoffverhältnisse des Düngemittels ( N-P-K) sollten dem Bedarf der Pflanzen entsprechen.

Gründüngung
stellt eine weitere Form der organischen Düngung da. Durch das Verwenden solcher Pflanzen, wie z.B. Phacelia oder verschiedenen Getreidearten, zwischen den Gemüsekulturen, kann der vorhandene Nährstoffvorrat vor Auswaschung geschützt werden. Arbeitet man die Gründüngungspflanzen vor der darauffolgenden Gemüsepflanze in den Boden ein, können Nährstoffe wieder zugeführt werden.

Eine Sonderstellung unter den Gründüngungspflanzen nehmen die Leguminosen, d.h. Pflanzen der Fabaceae – Familie ( z.B. Ackerbohnen) ein. Sie können durch Mithilfe von im Boden vorhandenen Knöllchenbakterien zusätzlich Luftstickstoff binden und ermöglichen so eine weitgehend ohne mineralischen Dünger funktionierende Nährstoffversorgung.

Auch bei der Verwendung von Gründüngung sollte zwischen Pflanzen der selben Familie möglichst eine weite Fruchtfolge eingehalten werden.

Felsenbirne

Die Felsenbirne, ein meist mehrstämmiger Großstrauch, hat sich wegen seiner üppigen weißen Blütenpracht im Frühjahr und seiner Blühwilligkeit seit mehr als 2 Jahrzehnten in unseren Gärten etabliert.
Wenig bekannt ist allerdings, dass die erbsengroßen Früchte, die mehr den Heidelbeeren ähneln, nicht nur für die Vögel genießbar sind, sondern auch den Speiseplan der Menschen bereichern können.
Die Beeren sind reich an Pektinen, Fruchtzucker, Ballaststoffen und anderen gesundheitsfördernden Stoffen, wie die verdauungsfördernden Samenkerne.
Die süßen Früchte lassen sich roh zu Müsli oder verarbeitet als Fruchtpüree, Fruchtaufstrich (Marmelade) oder als Kompott verwenden. Auch direkt vom Strauch in den Mund sind sie eine Köstlichkeit.
Der Strauch ist anspruchslos an Boden und Klima und ist auch frosthart.

Feuerbrand an einem Weißdorn (Crataegus monogyna)

Feuerbrand

Diese gefährliche Bakterienkrankheit wurde erstmals vor etwa 200 Jahren an Äpfeln, Birnen und Quitten im Osten der USA festgestellt. Erst sehr viel später, 1957, wurde der Erreger, das Bakterium Erwinia amylovora, in Europa (Kent / Großbritannien) nachgewiesen. Heute gibt es fast überall in Europa Befallsgebiete.

Betroffene Pflanzen
Der Wirtspflanzenkreis beschränkt sich auf die apfelfrüchtigen Rosengewächse. Als Wirtspflanzen gelten die Kultur- und Zierformen von Apfel (Malus) und Birne (Pyrus) sowie Feuerdorn (Pyracantha), Quitte (Cydonia), Mehlbeere (Sorbus), Weiß- und Rotdorn (Crataegus sp.), Zierquitte (Chaenomeles) und die Zwergmispel (Cotoneaster).

Nicht befallen
werden das Stein- und Beerenobst, Wal- und Haselnüsse, andere Laubgehölze sowie alle Nadelgehölze (Koniferen).

Krankheitssymptome
Erkrankte Blüten, Triebe und Früchte welken. Sie verfärben sich zunächst braun, später an den Befallsstellen meist schwarz. Von diesen Infektionsstellen kann sich die Krankheit auf benachbarte Triebe, stärkere Äste und den Stamm ausbreiten. Die Pflanzen sehen dann wie verbrannt oder verdorrt aus.

Krankheitsverlauf
Die Bakterien überdauern die Vegetationsruhe in erkrankten Rindenteilen. Von hier erfolgt im Frühjahr und Sommer die Verbreitung mittels Regentropfen (durch Abwaschen usw.), Wind sowie saugenden und blütenbesuchenden Insekten, wie beispielsweise Bienen, Blattläuse, Wespen, Hummeln. Auch Vögel sollen bei der Verbreitung eine Rolle spielen. Die Krankheit beginnt meist mit Blüteninfektionen, die dann im weiteren Jahresverlauf zu massivem Befall anderer Pflanzenteile führen können. Eine Infektionsgefahr ist nur dann gegeben, wenn der Bestand blüht oder junge Verletzungen vorhanden sind (z.B. Schnitt oder Hagel).

Quelle: Merkblatt des Pflanzenschutzdienstes
(Bayerische Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau -
Der Feuerbrand gefährdet Obst- und Ziergehölze)
 

Was ist zu tun, wenn man bei einer Pflanze den Verdacht auf Feuerbrandbefall hat?
Der Besitzer der Pflanze meldet den Verdacht dem Kreisfachberater am Landratsamt oder dem Feuerbrandbeauftragten der jeweiligen Gemeinde.
Kreisfachberater oder Feuerbrandbeauftragter beurteilen bei einer Besichtigung vor Ort die Situation, und beraten den Besitzer, was zu tun ist.
Im Landkreis Altötting wurde mittlerweile im Stadt- bzw. Gemeindebereich von Burghausen, Halsbach, Kirchweidach, Unterneukirchen und Tüßling Feuerbrand nachgewiesen.

Hibiscus (Eibisch) (© G. Lorenz)

Hibiscus

Der Hibiscus, auch Eibisch genannt, gehört zu der Familie der Malvengewächse und wird seit einigen Jahrtausenden kultiviert. Für uns ist der Hibiscus syriacus durch seine großblättrigen Sorten von Bedeutung.

Der Garteneibisch stammt wahrscheinlich aus Indien und China, wo er als Symbol für Ruhm und Reichtum gilt. In den wärmeren Ländern Europas ist er heute allgemein verbreitet und auch bei uns kann er in geschützten Lagen verwendet werden.

Alle Hibiscussorten sind Sonnenkinder, die Wärme und gleichmäßig frische, durchlässige, nährstoffreiche Böden brauchen.

Junge Pflanzen sollten im Winter geschützt werden. Je älter sie werden, umso härter verholzen und desto frostresistenter werden sie. Von Juli bis in den Herbst öffnen sich die tropisch aussehenden Blüten.

Der Hibiscus blüht am einjährigen Holz und die Blütezeit erstreckt sich auf viele Wochen.
Diese lange spätsommerliche Blüte erhöht den Erlebniswert des Gartens.
Hibiscus ist als Solitärpflanze für Einzelstellung und nicht für eine Pflanzung innerhalb einer Hecke geeignet.

Obstbaum mit schwerem Moniliabefall

Monilia (Spitzendürre) an Obstbäumen

Im Landkreis Altötting spielt der Feuerbrand an Obstbäumen keine Rolle. Dafür hat die Moniliakrankheit in den letzten Jahren bedrohliche Ausmaße angenommen. Diese Pilzkrankheit tritt in zwei verschiedenen Formen auf:
Als Blütenfäule mit nachfolgender Spitzendürre der Zweige und als Fruchtfäule.

Fruchtmonilia
Befallene Früchte von Kern- und Steinobst zeigen kleine Flecken bis Faulstellen, die rasch um sich greifen. Mit zunehmender Ausbreitung zeigen sich ringförmig angeordnete, graubraune Pilzkörper auf den Faulstellen der Früchte.

Spitzendürre der Zweige
Von den Triebspitzen nach innen werden die Blätter braun bis schwarz, wobei die Triebe von außen nach innen vertrocknen und ebenfalls eine Schwarzfärbung aufweisen können. Das Erscheinungsbild der Monilia ist sehr ähnlich mit dem des Feuerbrandes und kann hundertprozentig nur im Labor unterschieden werden.

Bekämpfung
Bei Erkennung der Spitzendürre sind die betroffenen Zweig- und Astpartien großzügig auszuschneiden, ebenso befallene Früchte sofort zu entfernen. Stark betroffene Bäume sollten im Herbst großzügig zurückgeschnitten und Fruchtmumien unbedingt entfernt werden. Eine zusätzliche Spritzung mit einem Fungizid kann die Bekämpfung der Moniliakrankheit unterstützen, ist aber ohne Schnitt wirkungslos.

Streuobstbaum

Obstsortenbestimmung

In vielen Gärten stehen Obstbäume (geerbt, geschenkt bekommen oder einfach vergessen), bei denen der Besitzer die Sorte nicht kennt, aber die Frucht so gut schmeckt, dass man eben wissen will, wie dieser Apfel oder diese Birne heißt.

Was kann man tun?
Gehen Sie zu einem Fachmann (Promologen) oder auch zu uns und bringen Sie ca. 4 bis 6 Früchte dieses Baumes mit, geerntet von allen 4 Himmelsrichtungen und aus unterschiedlichen Höhen der Obstbäume.
Die Früchte sollten möglichst unterschiedlich in ihrem Äußeren und frisch geerntet sein. Früchte, die schon monatelang im Keller lagern, lassen sich durch die Lagerveränderung, z.B. Schrumpfung, Eintrocknung der Haut usw., nicht mehr bestimmen.

Folgende Angaben sind zur Sortenbestimmung wichtig:

Erntereife:
Erntezeitpunkt der Früchte während eines normalen Jahresverlaufes.

Genussreife:
Der Zeitpunkt der Genussreife muss nicht immer mit der Erntereife zusammenfallen, da viele Früchte erst im Lager nach einer bestimmten Zeit ihre Genussreife bekommen.

Lagerfähigkeit:
Wie lange kann die Frucht gelagert werden und welche Lagermöglichkeiten sind vorhanden?

Widerstandsfähigkeit der Frucht:
Die Widerstandsfähigkeit eines Baumes und dessen Früchte gegenüber Krankheiten und Schädlingen lässt Rückschlüsse auf bestimmte Sortenarten zu.

Redhaven, Spätpfirsich

Pfirsich

In China ist der Pfirsich seit 4000 Jahren bekannt. Wegen seines saftigen, wohlschmeckenden und erfrischenden Fruchtfleisches nimmt der Anbau von Pfirsichen in Europa seit Jahrzehnten beständig zu. Auch in den Gärten behauptet der Pfirsich immer mehr seinen Platz, am liebsten als Spalierbaum an einer windgeschützten Südseite des Hauses. Obwohl der Pfirsich nicht zum heimischen Obst zählt, bereichert er die Vielfalt unserer Gärten und trägt als Wandspalier zu einer positiven Grüngestaltung bei.

Der Pfirsich bevorzugt leichte, sandhaltige Humusböden mit begrenztem Kalkgehalt (ph-Wert ca. 7.0); die Klimaansprüche sind hoch und er verlangt viel Wärme.

Extreme Winterfröste, die länger anhalten, schädigen das Wurzelwerk und den Baum. Normale Winterfröste an windgeschützten Lagen hält der Pfirsich leicht aus. Pfirsiche werden sogar im hohen Norden in Norwegen in den Fjorden angebaut, die vom Golfstrom beeinflusst werden.