Infektionshygiene

Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch
08.00 Uhr - 12.00 Uhr
Donnerstag
08.00 Uhr - 12.00 Uhr
14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Freitag
08.00 Uhr - 12.00 Uhr

Adresse

Vinzenz-von-Paul-Str. 8
84503 Altötting
Tel: 08671/502-900


Ansprechpartner Bereich Sachgebiet Zimmer Fax Telefon Email Zusatzinformation Nachname
Dr. med. Claudia Berger (Sachgebietsleiterin) Gesundheit Arzneimittelverkehr
Infektionshygiene
Umwelthygiene

1.961

08671 50271909

08671 502900

claudia.dr.bergerlra-aoede

Sachgebietsleiterin

Berger (Sachgebietsleiterin)
Dr. Franz Schuhbeck (Abteilungsleiter) Gesundheit Arzneimittelverkehr
Badewasserhygiene
Gesundheitsförderung
FQA Heimaufsicht

Infektionshygiene
Medizinische Gutachten
Trinkwasserhygiene
Umwelthygiene
Kinder- und Jugendgesundheit

1.965

08671 50271901

08671 502900

franz.dr.schuhbecklra-aoede

Abteilungsleiter

Schuhbeck (Abteilungsleiter)
Schriftzug SERVICE

Aufgaben aus dem Geschäftsverteilungsplan

Hygienische Überwachung von

  • Blutspendeeinrichtungen
  • Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Kindertagesstätten, Senioren- und Pflegeheimen
  • Sportstätten, Kinderspielplätzen
  • Zeltlagerplätzen
  • Einrichtungen des Bestattungswesens
  • Praxen von Ärzten, Zahnärzten und übrigen Heilberufen
  • Einrichtungen des Katastrophenschutzes
  • Vollzug des Infektionsschutzgesetzes

Tuberkulose - Fragen und Antworten

Was ist Tuberkulose?

Tuberkulose ist eine Infektionskrankheit, die durch Tuberkulosebakterien hervorgerufen wird und am häufigsten die Lunge befällt. Von der Infektion können aber auch andere Organe betroffen sein. Die Krankheit kann bei Menschen und Tieren auftreten. Früher war die Tuberkulose auch als Schwindsucht bekannt.

FAQ (c) Pitopia / drizzd, 2009

Wie kann man sich mit Tuberkulose anstecken?

Ganz allgemein wird die Tuberkulose unter den Lebensbedingungen, die wir in Deutschland haben, nicht leicht übertragen. Von Januar 2012 bis Oktober 2017 wurden vom Gesundheitsamt Altötting 34 Fälle von Lungentuberkulose bearbeitet. In keiner der Umgebungsuntersuchungen, bei denen fast 500 Personen vom Gesundheitsamt Altötting untersucht wurden, konnte eine Folgeerkrankung durch Ansteckung ermittelt werden; auch nicht bei Familienangehörigen der Erkrankten.

Die Infektion erfolgt von Mensch zu Mensch über die Atemwege. Aber nur, wenn die Erkrankung fortgeschritten ist und eine Verbindung zwischen infiziertem Lungengewebe und der Außenwelt über die Bronchien besteht, ist die Möglichkeit einer Ansteckung gegeben. In diesem Fall spricht man von einer offenen Tuberkulose. Die Übertragung erfolgt in der Regel über die Luft durch Tröpfcheninfektion, wie Husten, Niesen oder Sprechen. Das Ansteckungsrisiko hängt ab von der Enge und der zeitlichen Dauer des Kontakts zu einer an offener Tuberkulose erkrankten Person. Erkrankte, bei denen keine Verbindung des infizierten Lungengewebes zur Außenwelt besteht, scheiden keine Erreger aus – man spricht dann von einer geschlossenen, nicht ansteckungsfähigen Tuberkulose.

Welche Symptome gibt es bei einer Erkrankung mit Tuberkulose?

Wenn die infektiösen Tuberkuloseerreger eingeatmet werden, können Entzündungsreaktionen in den Organen hervorgerufen werden. Am häufigsten ist davon die Lunge betroffen. Eine Tuberkuloseerkrankung macht sich am häufigsten durch einen lang andauernden Husten (länger als drei Wochen) bemerkbar. Dieser sollte dann umgehend von einem Arzt abgeklärt werden.
Manchmal erscheinen die Beschwerden aber eher harmlos und können in verschiedenen Formen, wie einem eingeschränkten Allgemeinbefinden, leichtem Fieber, einem grippalen Infekt, einer Gewichtsabnahme oder Nachtschweiß auftreten.

Gibt es Risikogruppen?

Eine Erkrankung ist insbesondere bei Kindern, sehr alten oder besonders immungeschwächten Menschen möglich. 90 Prozent der Menschen, die sich angesteckt haben, erkranken nicht.

An wen kann ich mich wenden?

Sollten Krankheitssymptome anhalten oder ein Husten nicht innerhalb von drei Wochen abgeklungen sein, sollte ein Arzt kontaktiert werden. Gerade wenn ein intensiver Kontakt zu einer an offener Tuberkulose erkrankten Person bestanden hat, sollte bei längerem Husten, Nachtschweiß oder Schwächegefühl ein Arzt aufgesucht werden.

Auskünfte erteilt auch das Gesundheitsamt Altötting, Telefon 08671 502-910.

Wie erfolgt die Diagnose?

Bei dem Verdacht eine Infektion mit Tuberkuloseerregern erfolgt der Nachweis der Infektion mit Hilfe eines Bluttest (Interferon-Gamma Release Assay-Test) oder Hauttests (Tuberkulintest).
Der Bluttest hat gegenüber dem Hauttest den Vorteil, dass er nicht von einer früheren Tuberkuloseimpfung beeinflusst wird und auch kein zweiter Termin zur Ablesung erfolgen muss.

Wie erfolgt die Behandlung?

Im Allgemeinen ist die Tuberkulose eine gut behandelbare und heilbare Erkrankung.
Eine wichtige Voraussetzung ist die rechtzeitige Diagnose und die regelmäßige Einnahme der Medikamente.

Wie sieht die Situation in Bayern und Deutschland insgesamt aus?

Hierzu verweisen wir auf den Bericht des Robert Koch Instituts.

Ausführliche Informationen erhalten Sie auch unter>>

Ansprechpartnerin

Frau Kilinc-Hinterecker, Telefon 08671 502-910

Belehrungen für den Umgang mit Lebensmitteln nach dem Infektionsschutzgesetz 

Im Lebensmittelgewerbe tätige Personen

Im Lebensmittelgewerbe oder vergleichbaren Einrichtungen tätige Personen müssen nachweisen, dass sie vom Gesundheitsamt über die Vorschriften und Verpflichtungen nach § 42 und § 43 des Infektionsschutzgesetzes informiert wurden.

Erstbelehrung

Vor erstmaliger Aufnahme der Tätigkeit im Lebensmittelgewerbe benötigen Sie eine Erstbelehrung und als Belehrungsnachweis eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes. Diese Bescheinigung darf bei Beginn der Tätigkeit nicht älter als drei Monate sein und ist grundsätzlich lebenslang gültig.

Folgebelehrung:

Arbeitgeber haben Beschäftigte, die eine Tätigkeit im Lebensmittelbereich ausüben, nach Aufnahme ihrer Tätigkeit und im weiteren alle 2 Jahre über die Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes und zu den Tätigkeitsverboten zu belehren und die Teilnahme an der Belehrung zu dokumentieren.  Folgebelehrungen werden demnach nicht vom Gesundheitsamt durchgeführt.

Die Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz für im Lebensmittelgewerbe tätige Personen wird zu folgenden Terminen angeboten:

jeden Montag um 08.00, 09.00, 10.00 und 14.00 Uhr (Dauer ca. 1 Stunde)

im Gesundheitsamt, Vinzenz-von-Paul-Str. 8, 84503 Altötting

(befindet sich im 1. Obergeschoss des Dienstleistungs- und Facharztzentrums- DiFaz - vor der Kreisklinik Altötting)

    

  • Bitte bringen Sie einen gültigen Personalausweis bzw. Reisepass und als Asylbewerber zusätzlich die Aufenthaltstitelkarte mit
  • Die Belehrung kostet 14,-- € (Barzahlung)
  • Eine Voranmeldung für Einzelpersonen ist nicht erforderlich, wird jedoch bei Gruppen ab 4 Personen erbeten
  • Bei fehlenden oder geringen Deutschkenntnissen sollte Sie ein Dolmetscher oder Sprachmittler begleiten

Das „Lebensmittelzeugnis“ wird den Teilnehmern nach der Informationsveranstaltung ausgehändigt.

Belehrungsunterlagen gemäß § 43 IfSG“ als PDF-Dokument

Anlage1 der Belehrungsunterlagen zum Download


Weitere Informationen: BfR-Merkblatt: „Hygieneregeln in der Gemeinschaftsgastronomie“

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei Vereinsfesten und ähnlichen Veranstaltungen

Für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei Vereinsfesten und ähnlichen Veranstaltungen ist die Erstbelehrung nicht mehr verpflichtend. Anstelle dieser Belehrung tritt ein Informationsblatt – der sogenannte „Leitfaden für den sicheren Umgang mit Lebensmitteln“.

Leitfaden für den sicheren Umgang mit Lebensmitteln als PDF-Dokument


Außerdem bietet das Gesundheitsamt für diesen Personenkreis kostenlose Informationsveranstaltungen an, bei denen die Belange der Infektions- und Lebensmittelhygiene vermittelt werden. Eine Bescheinigung wird allerdings nicht ausgestellt.

Bitte bedenken Sie:

JEDER, der Lebensmittel herstellt, behandelt oder in Verkehr bringt, haftet zivil- und strafrechtlich dafür, dass die Produkte einwandfrei sind und gesundheitlich unbedenklich genossen werden können!

Weitere Informationen: BfR-Merkblatt: „Schutz vor Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt“

    

Ansprechpartnerin:

Frau Hoynatzky
Tel. 08671 502-907

Vertretung: Frau Kreuzpointner
Tel. 08671 502-915


Schriftzug INFO

Netzwerk gegen Multiresistente Erreger - MRE-NET AÖ

Multiresistente Erreger (MRE) sind – wie der Name schon sagt – gegen mehrere, im schlimmsten Fall gegen alle Antibiotika resistent (=unempfindlich). Infektionen mit MRE sind daher schlechter behandelbar und stellen in allen Gesundheitseinrichtungen ein großes  Problem dar.

Eine Weiterverbreitung der MRE kann nur durch ein gemeinschaftliches Handeln aller Einrichtungen des Gesundheitswesens, die mit diesen Erregern im Alltag konfrontiert sind, eingedämmt werden.

Auf Initiative des Gesundheitsamts wurde im Juni 2010 das Netzwerk gegen Multiresistente Erreger im Landkreis Altötting, MRE-NET AÖ gegründet, das alle Gesundheitseinrichtungen in unserem Landkreis einbindet.

Ziel des Netzwerks ist der Informationsaustausch zwischen den einzelnen Einrichtungen,  die Abstimmung und Umsetzung bereits vorhandener  Handlungsempfehlungen sowie die Erarbeitung regionaler Empfehlungen.

Mitglieder des MRE-NET AÖ:

  • BRK-Altenheime im Landkreis Altötting (Hygienebeauftragte)
  • BRK-Rettungsdienst (Hygienebeauftragter)
  • Caritas-Sozialstation Burgkirchen (Qualitätsbeauftragte)
  • Gesundheitsamt Altötting
  • Kreiskliniken Altötting-Burghausen (Pflegedienstleitung, Krankenhaushygieniker, hygienebeauftragte Ärzte, Hygienefachkräfte)
  • Mikrobiologisches Labor MicLab GmbH, Neuötting
  • Niedergelassene Ärzte
  • Sanitätshaus Wöllzenmüller (Produktberater, Leiter Bereich Hygiene)
  • ZesS, Zentrum für stationäre Schwerstpflege, Burghausen

Aktivitäten:

  • Treffen des Qualitätszirkels unter Moderation des Gesundheitsamts
  • Bereitstellung von Informationsmaterial und Merkblättern
  • Fortbildungen

Informationsmaterial des MRE-NET AÖ:

siehe unter Formulare/Merkblätter

Ansprechpartner/in:
Manuela Bauer
Gesundheitsamt – Sachgebiet  Infektionshygiene
Tel.: 08671  502900
Email: gesundheitsamt.aoe@lra-aoe.de