Ist der PFOA-Ersatzstoff ADONA weniger problematisch als PFOA?

Im Trinkwasser der Wasserversorgungen der Region um Gendorf, konnte das LGL den seit 2008 im Industriepark Gendorf eingesetzten PFOA-Ersatzstoff ADONA bislang nur in Spurengehalten nachweisen, die nicht mehr mit einem exakten Wert bestimmbar waren. Messergebnisse sind unter dem folgenden Link verfügbar.

Die dem LGL vorliegenden Daten und Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Literatur belegen für ADONA eine wesentlich geringere Verweilzeit im menschlichen Organismus. Während bei PFOA von 3 bis 4 Jahren ausgegangen werden muss, liegt sie bei ADONA bei nur ca. 20 bis 40 Tagen. Aufgenommenes ADONA wird also vergleichsweise schnell wieder ausgeschieden. Die bisherigen toxikologischen Daten zeigen, dass ADONA als gesundheitlich weniger bedenklich als PFOA anzusehen ist. 

Bei der Aufbereitung mit Aktivkohle wird ADONA aus dem Wasser entfernt.

Zu den möglichen langfristiger Folgen von ADONA für die Umwelt verweisen wir auf die entsprechende Themenseite des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU).