Welche Maßnahmen werden von Seiten der Behörden ergriffen, um die Menschen vor Belastungen durch PFOA oder auch die Nachfolgesubstanz ADONA besser zu schützen?

Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt, aber auch die Landesbehörden haben seit langem die Belastungssituation ermittelt. Als klar war, dass Trinkwasser teilweise deutlich erhöhte PFOA-Belastungen aufwies, wurde gegenüber den Wasserversorgern darauf gedrungen, möglichst schnell Wasser zu liefern, das die jeweiligen gesundheitlichen Anforderungen erfüllt. Da im Raum Burgkirchen die Aufnahme über Trinkwasser im Vordergrund steht, wird dieser Pfad auch in Zukunft, etwa durch Filtermaßnahmen und Kontrollmessungen, besonders berücksichtigt und beobachtet.

Die Nachfolgesubstanz ADONA tritt im Trinkwasser nur in Spuren auf und erste Blutuntersuchungen der Bevölkerung um Gendorf zeigen auch, dass die Substanz, obwohl seit 2009 eingesetzt, nicht zu einer relevanten internen Belastung geführt hat. Die derzeit laufende Humanbiomonitoring-Studie wird dazu weitere Erkenntnisse liefern.