Welche Rückstände gibt es speziell in Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs aus dem Landkreis?

Aus Modellversuchen und von Proben aus anderen kontaminierten Gebieten ist bekannt, dass PFOA von Pflanzen zwar aufgenommen wird, aber mit tierischen Lebensmitteln vergleichbare Konzentrationen erst bei höherer Belastung des Gießwassers oder Bodens auftreten. PFOA ist bei Pflanzen v. a. in den Blättern zu finden und nur ein geringer Anteil gelangt auch in die Früchte. Bei Stichprobenanalysen des LGL in Zusammenarbeit mit der örtlichen Lebensmittelüberwachung z. B. im Jahr 2017 von Salat und Zucchini aus ausgewählten Hausgärten der Region (u. a. in Haiming, Schützing, Emmerting) in denen zum Teil mit Brunnenwasser gegossen wurde, wies das LGL jedoch nur in einem einzigen Fall einen Spurengehalt von PFOA nach. Dies deckt sich mit früheren Analysen von Gemüse.

Auch analysierte das LGL Obstproben aus der Region. Die untersuchten Erdbeeren und Waldheidelbeeren wiesen keine Verunreinigungen durch PFOA auf. Weitere Informationen finden sich z. B. unter oder in den LGL-Jahresberichten, z. B. Jahresbericht 2010, Jahresbericht 2011, oder Jahresbericht 2013.