Wie ist die Situation allgemein bei Lebensmitteln in der Region, ist in diesen PFOA nachweisbar?

Eine Höchstmengenregelung bzw. ein Grenzwert für perfluorierte Verbindungen (Kurzbezeichnung: PFAS oder alt PFC bzw. PFT) in Lebensmitteln ist weder national noch im Rahmen der EU-Gesetzgebung erlassen worden. Unabhängig davon wurden risikoorientiert Proben aus bekannten Belastungsschwerpunkten wie z. B. der Umgebung des Industrieparks Gendorf untersucht.

Auf diese Weise analysierte das LGL bislang annähernd 1700 Lebensmittelproben aus ganz Bayern hinsichtlich einer Belastung mit PFAS.

Insgesamt hat sich gezeigt, dass die überwiegende Anzahl von Lebensmittelproben – selbst aus Landkreisen mit bekannten Belastungen - keine PFAS in nachweisbaren Mengen enthalten und die Hintergrundbelastung der bayerischen Bevölkerung durch Lebensmittel deshalb als äußerst gering zu betrachten ist. Dies deckt sich mit den Ergebnissen des bundesweiten Lebensmittelmonitorings, zu dem auch das LGL im vorgesehenen Rahmen Analysendaten beiträgt. Die Ergebnisse veröffentlicht das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

Beispiele sind auf der Website des LGL zu finden. So fand das LGL z. B. PFOA in Fischen zuletzt bei aktuellen Analysen aus dem Jahr 2018 nur noch in Spuren wenig über der Bestimmungsgrenze des Verfahrens. Weiterführende Informationen zu Untersuchungen von Lebensmitteln tierischen Ursprungs sind zu finden unter https://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/chemie/kontaminanten/pfas/ue_2010_pft_lebensmittel_tierisch.htm, Informationen zu PFOA und PFOS in Fischen finden sich unter oder auch im Jahresbericht 2010, S. 68.