Corona - Finanzhilfen für Unternehmen

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die Finanzhilfen für Unternehmen:

Checkliste für die Erstellung  eines Schutz- und Hygienekonzepts sowie eines Parkplatzkonzepts gemäß § 4 Abs. 4 Satz 1 Nr. 5 des Dritten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung  (3. BaylfSMV) finden Sie unter https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/05/20200501_checkliste_hygienekonzept_dritte_bayifsmv.pdf

Bei Fragen können Sie natürlich auch das Team der Wirtschaftsförderung des Landkreises Altötting kontaktieren:

Saskia Haderer, Tel. 08671 502-201
Christine Langlechner, Tel. 08671 502-143
Beate Küblbeck, Tel.  08671 502-165
Christina Heimhilger, Tel. 08671 502-106

Nachfolgend eine Auflistung von Unterstützungsangeboten:

(siehe auch: https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/)

Welche Geschäfte dürfen öffnen/welche nicht? Hier zu den FAQ Corona-Krise und Wirtschaft des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege:

https://stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2021/02/2021_02_15_positivliste.pdf

Agentur für Arbeit

Stand 19.12.2020: 
Firmen, die im Frühjahr 2020 bereits in Kurzarbeit waren, müssen diese bei einer Unterbrechung von mindestens drei Monaten, erneut bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit anzeigen. Für betroffene Betriebe ist es wichtig zu prüfen, wann diese zuletzt Kurzarbeitergeld abgerechnet und bewilligt bekommen haben. Sollten mindestens drei Monate vergangen sein, muss für Dezember eine erneute Anzeige gestellt werden. Die Anzeige für Kurzarbeitergeld muss in dem Monat bei der Agentur für Arbeit eingehen, für den sie beantragt wird. Infos zum Kurzarbeitergeld unter   https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rd-by/kurzarbeitergeld-covid-19

Die Agentur für Arbeit informiert zu den unterschiedlichen Themen – wie z. B. Kurzarbeit - unter der Servicenummer für Arbeitgeber  0800 4 5555 20

Agentur für ArbeitServicenummer für Arbeitgeber: 0800 4 5555 20 https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-uebersicht-kurzarbeitergeldformen

https://faktor-a.arbeitsagentur.de/arbeitswelt-gestalten/corona-krise-die-10-punkte-checkliste-fuer-den-mittelstand/?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=newsl-april-1&utm_content=Mailing_11891043

 

Seit November 2020 gibt es von der Arbeitsagentur eine Service-Hotline für Selbstständige. Die Mitarbeiter beantworten dabei vor allem Fragen, die Selbstständige in der aktuellen Corona-Zeit beschäftigen.

Die Service-Hotline informiert Selbstständige, Solo-Selbstständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler, Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer sowie Künstlerinnen und Künstler. Wer zu dieser Gruppe gehört und finanzielle Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhalts benötigt und/oder Informationen zu Hilfsprogrammen des Bundes und der Länder sucht, erhält unter der gebührenfreien Nummer 0800 4555 521 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr hilfreiche Auskünfte.

Diese Servicerufnummer erleichtert die Beantragung der Grundsicherung sowie von Corona-Hilfen und ist optimal abgestimmt auf die Zielgruppe der Selbstständigen. Die Mitarbeiter erklären, wie Anträge gestellt werden können und welche Unterlagen erforderlich sind. Sie beraten außerdem psychologisch und helfen auch bei beruflicher Neuorientierung.

Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr gebührenfrei erreichbar unter

0800 4555 521 

Infos zur Corona-Grundsicherung sowie eine Übersicht zu den Unterstützungsleistungen in einzelnen Bundesländern finden Sie auch auf arbeitsagentur.de: Jetzt informieren

Übersicht über die Wirtschaftshilfen zu Corona (Stand: 18.12.2020)

Wirtschaftshilfen IHK Programmübersicht 22.12.2020

Corona-November/Dezemberhilfe

Stand 18.01.2021: Die Beantragung der November- und Dezemberhilfe wird bis 30.04.2021 verlängert!

Anträge für die Corona-Novemberhilfe der Bundesregierung können ab sofort unter   https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Novemberhilfe/novemberhilfe.html beantragt werden.

Antragsberechtigt:
Antragsberechtigt sind Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, denen aufgrund der staatlichen Anordnung das Geschäft untersagt wurde beziehungsweise aufgrund bestehender Anordnung bereits untersagt war.

Ebenfalls antragsberechtigt sind alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den oben genannten Maßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen (indirekt betroffene Unternehmen).

Außerdem Unternehmen, die regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze durch Lieferungen und Leistungen im Auftrag direkt von den Maßnahmen betroffener Unternehmen über Dritte erzielen, zum Beispiel Veranstaltungsagenturen.
 

Höhe der Hilfe:
Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes im November 2019 gewährt, tageweise anteilig für die Dauer der Corona-bedingten Schließungen.

Soloselbständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. 

Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung gewählt werden.

Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet. Das gilt vor allem für Leistungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld.
 

Beantragung:
Anträge können ab sofort über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden (antragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de). Der Antrag muss elektronisch durch einen Steuerberatenden, Wirtschaftsprüfenden, vereidigten Buchprüfenden, Rechtsanwalt oder Rechtsanwältin gestellt werden (sogenannte prüfende Dritte).

Im Falle von Soloselbständigen ist alternativ auch eine Antragsstellung ohne prüfenden Dritten möglich (Direktantrag, direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de), wenn alle der folgenden drei Kriterien erfüllt sind (ansonsten ist die Antragstellung über einen prüfenden Dritten möglich):

  • Es handelt sich beim Antragsteller um einen Soloselbständigen im Sinne der Novemberhilfe, das heißt zum Stichtag 29. Februar 2020 wurde weniger als ein Mitarbeiter auf Vollzeitbasis beschäftigt.
  • Die Höhe der zu beantragenden Novemberhilfe beträgt höchstens 5.000 Euro.
  • Der Antragsteller hat nicht bereits Leistungen aus der Überbrückungshilfe (I oder II) beantragt.

 

Weitere Informationen:
Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite des Wirtschaftsbundesministeriums und des Bundesfinanzministeriums: 

Überbrückungshilfe II – Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Stand 18.01.2021: Die Überbrückungshilfe II soll bis zum 31. März beantragbar sein (bisher bis Ende Januar).

Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen. Sie hilft, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Die Förderung ist ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern.

Alle Infos hierzu finden Sie unter  www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe-corona.

Die Zuschusshöhe in der zweiten Phase wurde angepasst, es können bis zu 90 % der Fixkosten erstattet werden. Die IHK für München und Oberbayern hilft bei der Antragstellung unter  Telefon 089/5116-1111; hier können auch Anträge gestellt werden unter   www.ihk-muenchen.de/ueberbrueckungshilfe

Die Antragsstellung läuft ausschließlich über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt oder vereidigte Buchprüfer, der die Fixkosten glaubhaft darstellt und die Umsatzeinbußen als Prognose ermittelt und anschließend über eine digitale Schnittstelle direkt an die EDV der Bewilligungsstellen der Länder übermittelt. Sollte die Prognose bei Vorliegen der endgültigen Umsatzzahlen nicht erreicht werden, sind Zuschüsse zurückzuzahlen.

Die IHK für München und Oberbayern hilft bei der Antragstellung unter  Telefon 089/5116-1111; hier können auch Anträge gestellt werden unter   www.ihk-muenchen.de/ueberbrueckungshilfe

 

Die Überbrückungshilfe soll verlängert und erweitert werden. Die dritte Phase (Überbrückungshilfe III) umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021.

Informationen zur Überbrückungshilfe III (Januar – Juni 2021): 

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/11/20201113-mehr-hilfe-fuer-soloselbstaendige-und-die-kultur-und-veranstaltungsbranche.html

Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe III umfasst die Fördermonate November 2020 bis Juni 2021. Anträge können bis zum 31. August 2021 gestellt werden. Die Antragstellung ist seit dem 10. Februar 2021 hier möglich.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der freien Berufe mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Mio. €. Ebenfalls antragsberechtigt sind gemeinnützige Unternehmen und Organisation, unabhängig von der Rechtsform, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind.

Für die Antragsberechtigung muss ein coronabedingter Umsatzeinbruch von mindestens 30 % nachweisbar sein. Erstattet wird ein bestimmter Prozentsatz der Fixkosten. Die genauen Details der Überbrückungshilfe finden Sie hier

Bitte beachten Sie: Die elektronische Beantragung der Überbrückungshilfe darf nur überprüfende Dritte (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte) erfolgen.

 

Neustarthilfe Soloselbständige (Teil der Überbrückungshilfe III)

Soloselbständigen können eine einmalige Betriebskostenpauschale („Neustarthilfe“) beantragen, wenn sie ansonsten keine Fixkosten in der Überbrückungshilfe III geltend machen. 
Die Betriebskostenpauschale beträgt einmalig 50 Prozent des Referenzumsatzes, höchstens aber 7.500 Euro.

Die Neustarthilfe ist Teil der Überbrückungshilfe III. Unter besonderer Identifizierungspflicht kann die Neustarthilfe jedoch von Soloselbständigen direkt über ELSTER beantragt werden. Die Beantragung der Neustarthilfe ist seit dem 16. Februar 2021 möglich und endet am 31. August 2021.

Weitere Informationen finden Sie hier (Link: Überbrückungshilfe III: Wirtschaftsministerium Bayern)

Soforthilfe Corona

Letztmalige Antragstellung war am 31. Mai 2020 möglich! Dies gilt sowohl für das Soforthilfe-Programm des Bundes als auch für das Soforthilfe-Programm des Freistaates Bayern.

Das Anschlussprogramm heißt Überbrückungshilfe Corona und wurde am 08. Juli 2020 gestartet.

Bayerisches Spielstätten- und Veranstalterprogramm

Unterstützt werden kulturelle Spielstätten und Kulturveranstalter ohne eigene Spielstätte, die von der durch die COVID-19-Virus ausgelösten Pandemie wirtschaftlich geschädigt sind und die jeweils nachweisen können, dass der Betrieb einer kulturellen Spielstätte bzw. die Tätigkeit als Kulturveranstalter ihr hauptsächlicher Unternehmenszweck ist und dass die Spielstätte bzw. die Hauptniederlassung des Kulturveranstalters ihren Sitz in Bayern liegt.

Antragsberechtigt:

  • Unternehmen, die als Träger von kulturellen Spielstätten oder als Kulturveranstalter wirtschaftlich und dauerhaft am Markt tätig sind
  • im Haupterwerb Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe als Träger von kulturellen Spielstätten oder als Kulturveranstalter 
  • Körperschaften des Non-Profit-Sektors (z. B. gGmbHs, Vereine), die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Betriebe kulturelle Spielstätten unterhalten oder deren Tätigkeit auf die Organisation und Durchführung künstlerischer Veranstaltungen gerichtet ist

Weitere Voraussetzungen finden Sie unter https://www.bayern-innovativ.de/spielstaettenprogramm/seite/voraussetzungen

Höhe der Hilfe:

Gefördert werden können bis zu 100 Prozent des nachgewiesenen Liquiditätsengpasses.
Der jeweilige Höchstbetrag bei vollständiger Ausschöpfung des maximalen Bewilligungszeitraums von jeweils einem halben Jahr (zweites Halbjahr 2020 bzw. erstes Halbjahr 2021) ergibt sich anhand einer Staffelung nach der Anzahl der Beschäftigten wie folgt:

  • bis 5 Beschäftigte: 50.000,00 Euro
  • über 5 Beschäftigte: 100.000,00 Euro
  • über 10 Beschäftigte: 300.000,00 Euro

Unterstützungszeitraum:
1. Juli 2020 bis 30. Juni 2021. 

Beantragung:

Zuständig für die Prüfung, Bewilligung und Auszahlung der Finanzhilfe ist die Regierung von Oberbayern 
Hier geht’s zum Online-Antrag https://spielstaettenprogramm.bayern-innovativ.de/anmeldung.php

 

Bei individuellen Fragen hilft Bayern Innovativ gerne weiter:

Kontakt:
T: 0911-20671-344
spielstaettenprogramm@bayern-innovativ.de

Mo.-Fr.10:00 -12:00 Uhr und
14:00 - 16:00 Uhr

Bitte beachten Sie:

Bayern innovativ ist es leider nicht möglich, Fragen zu bereits gestellten Anträgen zu beantworten. Weiters können auch keinerlei Auskunft über Bescheide bzw. Auszahlungen geben werden.

Hotlines von Bund und Land

Für eine konkrete Beratung zu einzelnen Programmen bieten Bund und Land jeweils spezifische Hotlines.

Hotlines für Überbrückungshilfe und Novemberhilfe:

  • für prüfende Dritte: Tel. 030 52685087, Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr (BMWI)
  • für Soloselbständige mit Direktantrag: Tel: 030 1200 21034, Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr
  • für gewerbliche Antragsteller*innen: Tel. 089 5116-1111, Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr (IHK München und Oberbayern)
  • allgemeine Hotline für Wirtschaftsfragen rund um Corona: Tel. 030 12002-1031 / -1032 (BMWI)

Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst für Solo-Selbständige / Stipendienprogramme / Kino-Anlaufhilfe:

Hotline: Tel: 089 122 22, Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr

Hotline von Bayern Innovativ zum Bayerischen Spielstättenprogramm:

Tel: 0911 20671-344, Mo bis Fr von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr

Servicehotline für Selbständige und Künstler*innen der Arbeitsagentur:

Tel: 0800 4555521, Mo bis Fr von 8.00 bis 18.00 Uhr

Finanzielle Unterstützung für Kitas zur Umsetzung der Hygienekonzepte – betrifft die Träger und Leitungen von Kindertageseinrichtungen und Großtagespflegestellen

Aus Gründen des Infektionsschutzes ergreifen Kitas und Großtagespflegestellen in Umsetzung ihrer Hygienekonzepte zusätzliche Maßnahmen. Der Freistaat leistet hierzu vom 1. Oktober 2020 bis zum 31. März 2021 eine finanzielle Unterstützung für die entstehenden Kosten. 
Die entsprechende Förderrichtlinie 2231-A vom 29.10.2020 ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-615/

Säule II der Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung ab 03.08.2020

BayBG und Bayern Kapital starten neue Eigenkapitalangebote für Startups und Mittelständler – Antragstellung ab 03.08.2020 möglich unter  https://www.baybg.de/  - bitte informieren Sie sich umfassend über die zwei unterschiedlichen Beteiligungsmodelle:  

- Eigenkapitalschild Mittelstand Bayern: Die exklusiv über die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft angebotenen Beteiligungen wenden sich an etablierte Mittelstandsunternehmen mit einem Gruppenumsatz bis zu 75 Mio. Euro.  https://www.baybg.de/unsere-leistungen/eigenkapitalschild-mittelstand-bayern.html

- Startup Shield Bayern: Das von BayBG und Bayern Kapital gemanagte Programm wendet sich speziell an junge technologieorientiere Startup-Unternehmen mit innovativen Produktentwicklungen und skalierbarem Geschäftsmodell.  https://www.baybg.de/unsere-leistungen/startup-shield-bayern.html

Hilfe des Bundes für Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe

Neben der Soforthilfe hat die Bundesregierung für die nächsten 6 Monate der Zugang zu Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II), insbesondere dem Arbeitslosengeld II, vereinfacht. Die Selbstständigkeit muss bei Bezug von Leistungen nicht aufgegeben werden. U.a. werden Aufwendungen für Unterkunft und Heizung für die Dauer von 6 Monaten ab Antragsstellung in tatsächlicher Höhe anerkannt.

Mehr Informationen zu den Soforthilfen des Bundes finden Sie unter: 

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html#id1694894

 

LfA- und KfW-Finanzierungsangebote für Unternehmen

Darlehensprodukte der LfA Förderbank Bayern, der KfW sowie Bürgschaftsprogramme mit dem Ziel, durch Bereitstellung von Liquidität den Unternehmen zu helfen, die schwierige Zeit zu überbrücken

Antragsberechtige

Unternehmen mit einem tragfähigen Geschäftsmodell und einer Hausbank, die bereit ist, diese Angebote in die Gesamtfinanzierung einzubinden

Auskunft

  • LfA Förderbank (Förderberatung Telefon 089/2124-1000 oder per E-Mail  info@lfa.de): Bitte informieren Sie sich über LfA-Bürgschaften, Universalkredit mit Haftungsfreistellung, Akutkredit - fordern Sie Infomaterialien an und besprechen Sie die Förderinstrumentarien mit Ihrer Hausbank!
  • KfW (Servicennummer 0800 539-9001)
  • Bürgschaftsbank Bayern GmbH (BBB) Telefon 089-545857-0

 

Möglichkeiten zur Unternehmensfinanzierung durch die KfW:

  • KfW-Unternehmerkredit – Universell (073/074/075/076): Sondermaßnahme „Corona-Hilfe für Unternehmen“ ab 23.03.2020
  • KfW-Kredit für Wachstum (290), Sondermaßnahme „Corona-Hilfe für Unternehmen“ ab 23.03.2020
  • KfW-Unternehmerkredit (037/047), ERP-Gründerkredit – Universell (073/074/075/076), Vereinfachte Risikoprüfung
  • Sonderprogramm 2020: Programmerweiterungen und erhöhte Risikotoleranz – ist noch in Vorbereitung, Details folgen!

Die Informationen und Merkblätter hierzu können unter   www.kfw.de/partnerportal heruntergeladen werden. Alternativ können Sie diese Dokumente über den zentralen Bestellservice der KfW beziehen unter Servicenummer 0800 539 9001 (kostenfreie Rufnummer von 8:00 bis 18:00 Uhr) oder per E-Mail  bestellservice@kfw.de

Besprechen Sie die für optimalen Finanzierungsmöglichkeiten mit Ihrer Hausbank, dort können auch die Anträge eingereicht werden.

Störungen in den Lieferketten

Das bayerische Wirtschaftsministerium (StMWi) informiert ‎betroffene Unternehmen zu Störungen in der Lieferkette unter  https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/.  E-Mail: kontaktstelle-lieferketten@stmwi.bayern.de

Die IHK bietet ebenfalls Ihre Unterstützung bei Störungen in den Lieferketten an unter  E-Mail: info@muenchen.ihk.de oder über persönliche Ansprechpartner: 

Lau, Alexander, Telefon  089 5116-1614; E-Mail: alexander.lau@muenchen.ihk.de   oder
Delatrée, Daniel, Telefon 089 5116-1365; E-Mail: daniel.delatree@muenchen.ihk.de

 

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

gibt Informationen zu Corona unter https://www.stmgp.bayern.de/

Infektionsschutzgesetz: Informationen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei Verdienstausfall und Entschädigung bei Tätigkeitsverbot:  

 

Die Regierung von Oberbayern erklärt Ihnen Verfahren und Antragstellung bei Tätigkeitsverbot und Verdienstausfall aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) – alle Details finden Sie unter

https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/aufgaben/37198/40425/leistung/leistung_53462/index.html  

Grundsicherung (durch Arbeitslosengeld II) für Kurzarbeitende und Selbständige durch das Sozialschutz-Paket:

Infos unter https://con.arbeitsagentur.de/prod/cmsportal/marketing/corona-grundsicherung/
Telefon-Hotline  0800 4 5555-23 (gebührenfrei)
Das Sozialpaket gilt für Personen, die durch Ihr Einkommen den Lebensunterhalt der Familie nicht mehr sichern können, für Kurzarbeiter, Freiberufler, Solo-Selbständige oder Kleinstunternehmer.

Steuerstundung

Einkommens-, Körperschafts- und Umsatzsteuer können gestundet sowie Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden

Auskunft

Ihr zuständiges Finanzamt

Stundung der Sozialversicherungsbeiträge

Antragsberechtige

wenn die sofortige Einziehung mit erheblicher Härten für das Unternehmen  verbunden wäre

Auskunft

Ihre zuständige Krankenkasse

 

DEHOGA Bayern Bayerischer Hotel- und Gaststättenverband

Bitte informieren Sie sich unter  https://www.dehoga-bayern.de/coronavirus/  über aktuelle Entwicklungen in der Corona-Krise.

IHK für München und Oberbayern

bietet Ihnen aktuelle Informationen und Hilfen zur Wirtschaftslage unter

https://www.ihk-muenchen.de/de/Service/Recht-und-Steuern/Arbeitsrecht/Bestehende-Arbeitsverh%C3%A4ltnisse-K%C3%BCndigung-und-Sozialversicherung/Corona-Virus-Dienstreisen-Arbeitsausfall-Arbeitsschutz/

Handwerkskammer für München und Oberbayern

informiert auf der Website  www.hwk-muenchen.de/corona  zu allen Themen rund um Corona.

(Quellenverweis: Agentur für Arbeit, BBB, BMWi, Dehoga, HWK,  IHK, KfW, LfA,  Reg.v.Obb., StMGP, StMI, StMWi)