Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit

Jugendarbeit

§ 11 SGB VIII bestimmt, dass jungen Menschen die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen sind. Diese Angebote sollen an den Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden, sie zu Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen.

Jugendarbeit findet traditionell überwiegend in (Jugend-) Verbänden statt. Die Sicherstellung der Arbeitsbedingungen obliegt in Bayern in erster Linie den Gemeinden (Art. 17 des Bayerischen Kinder- und Jugendhilfegesetzes (BayKJHG).

Die Jugendarbeit wird durch den Bayerischen Jugendring (BJR) unterstützt und gefördert. Der BJR unterhält Bezirks-, Kreis- und Stadtjugendringe. Für den Landkreis Altötting besteht der Kreisjugendring (KJR), dessen Geschäftsstelle im Jugendübernachtungshaus Herrenmühle liegt.


Jugendsozialarbeit

Hat gemäß § 13 SGB VIII die Aufgabe, jungen Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, Hilfen anzubieten. Diese müssen sozialpädagogische Struktur aufweisen und sollen ihre schulische und berufliche Ausbildung, ihre Eingliederung in die Arbeitswelt und ihre soziale Integration fördern. Die vorrangige Zuständigkeit für diese Bereiche bleibt allerdings bei der Schule (Staatl. Schulamt) bzw. der Bundesagentur für Arbeit (Arbeitsagentur).