Hände in den Himmel gestreckt (c) Pixabay / geralt, 2019

Christi Himmelfahrt


Seit dem Jahre 370 kann das Fest Christi Himmelfahrt als eigenständiges Fest 40 Tage nach Ostern nachgewiesen werden. Bis dahin wurde Christi Himmelfahrt an Pfingsten mitgefeiert.

Der Feiertag fällt heute immer auf einen Donnerstag und ist in allen Bundesländern eingesetzlicher Feiertag.

Bedeutung:
An Christi Himmelfahrt wird die Rückkehr Jesu Christi zu seinem Vater in den Himmel gefeiert.
Die Berechnung, an welchem Tag Christi Himmelfahrt gefeiert wird, bezieht sich aus der Apostelgeschichte von Lucas in der Bibel. In der Apostelgeschichte wird beschrieben, dass Jesus nach seiner Kreuzigung und der folgenden Auferstehung noch 40 Tage zu seinen Jüngern sprach und ihnen erschienen ist. An Christi Himmelfahrt wurde er vor seinen Augen emporgehoben, von einer Wolke angenommen und in den Himmel zur Rechten Gottes erhoben. Mit dieser symbolischen Erzählung soll der Weg zu Gott für alle Menschen veranschaulicht werden.

Die Fahrt in den Himmel – also einen bestimmten Ort über den Wolken – ist nicht wörtlich zu nehmen. Es beschreibt den Eintritt Jesu in den göttlichen Herrschaftsbereich. In der christlichen Kunstgeschichte hat die Himmelfahrt eine große Bedeutung, zum Beispiel bei Darstellungen auf Gemälden.

Die drei Tage vor Christi Himmelfahrt  gelten als Bitttage. An diesen Tagen wird von vielen Pfarrgemeinden in Bittprozessionen durch die  Gemeinde an Feldern und Wiesen vorbei für eine gute Ernte gebetet.

Jenseits der christlichen Bedeutung des Feiertags finden heutzutage alljährlich Wanderungen, Radltouren und Umzüge statt. Seit dem 19. Jahrhundert wird an diesem Tag in vielen Ländern auch der Vatertag gefeiert.

   

Quelle:
www.t-online.de/leben/familie