siehe Bildbeschreibung

Der Eisenbahnbau von München nach Simbach a. Inn ... (Band 39)

 

Dass diese Arbeit schweißtreibend und kräfteraubend war, kann man aus diesem Bild ersehen. Insgesamt mussten 250 000 Kubikmeter Nagelfluh auf diese Weise abgebaut, mit den Fuhrwerken zur Bahnstation beim Gerlhof gefahren und dort auf die Waggons umgeladen werden. Zwei Tenderlokomotiven mit jeweils 26 Waggon transportierten das abgebaute Material zum Einbau in den Inn. Eine Zeitungsmeldung aus dem Jahr 1870 besagt, dass nach Beendigung der Tagesarbeit eine Lokomotive mit voll beladenen Waggons von Gerl ohne Lokführer losfuhr und die 16 Kilometer allein zum Inn rollte. Ungebremst fuhr der Zug in den Inn und verschwand in den Fluten. Weshalb wurden dem Zug die Bremsen gelockert?

Auch die Alzmündung musste geändert werden, was bei diesem unruhigen Wasserlauf des Flusses ebenfalls mit Schwierigkeiten verbunden war. Zudem musste über viele Monate hinweg der Schiffsverkehr auf dem Inn eingestellt werden.

.....