Energie; Beratung

Im Landkreis Altötting existieren viele Möglichkeiten, sich energetisch beraten zu lassen. Untenstehend erhalten Sie einen Überblick über die bestehenden Angebote.

Die Energiesprechstunde im Landratsamt Altötting findet monatlich, meistens am dritten Dienstag im Monat von 12:00 -19:00 Uhr (nach Voranmeldung) statt.

Die Beratung wird von unabhängigen und zertifizierten Energieberatern durchgeführt und ist für Sie kostenfrei. Unter anderem werden folgende Fragestellungen von unseren Energieberatern bearbeitet:

  • Baulicher Wärmeschutz (Dach, Außenwand, Kellerdecke, Fenster, Wärmebrücke)
  • Gebäudesanierung
  • Haustechnik (Heizung, Warmwasserbereitung, Regelung, Lüftung)
  • Einsatz neuer Energien im Strom und Wärmebereich
  • Stromverbrauch (Effizienz Haushaltsgeräte, Beleuchtung, Stand-By-Verluste)
  • Förderprogramme, Finanzierungshilfen
  • Wechsel des Energieversorgers
  • Heizkostenabrechnung

Bitte vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin für Ihre Energieberatung unter der 08671 502-762 oder per E-Mail info@klima-aoe.de.

Die aktuellen Energiesprechstundentermine können sie hier abrufen.

Steigende Energiepreise belasten vor allem Menschen mit geringem Einkommen. Stromsperren können die unangenehme Folge sein. Wie man einfach und wirkungsvoll Energie sparen kann, wissen viele Betroffene nicht. Dabei kann es ganz einfach sein. Das Wie soll das „Energiesparprogramm plus“ des Landkreises Altötting in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale vermitteln – und das völlig kostenfrei!

 

Wer kann an der Energieberatung plus teilnehmen?

Beziehen Sie Sozialdienstleistungen wie das Arbeitslosengeld II oder die Grundsicherung? Bekommen Sie Wohngeld oder erhalten einen Kinderzuschlag? Dann können Sie an der Energieberatung plus teilnehmen!

Was passiert bei der Energieberatung plus?

Der ausgebildete Energieberater kommt zu Ihnen nach Hause und überprüft Ihre Energie- und Wasserverbräuche. Gemeinsam mit Ihnen sucht der Berater nach den “Energiefressern“. Sie werden individuell beraten, bekommen zahlreiche Tipps wie Sie in Ihrem Haushalt Strom, Wärme und Wasser sparen können. Das Beratungsgespräch dauert ca. 1 bis 1,5 Stunden. Sie benötigen lediglich Ihre letzte Jahresabrechnung für Strom, Wasser und Heizkosten. Nach der Beratung erhalten Sie eine schriftliche Auswertung mit weiteren Hinweisen. Das Ganze ist für Sie kostenlos und natürlich seriös und vertraulich.

 

Bonus: Ihre kostenlose Energiesparhelfern

Bei Ihre Energieberatung erhalten Sie kostenlose Energiesparhelfer wie LED-Lampen, schaltbare Steckdosenleisten und Strahlregler für Wasserhähne, die sofort montiert werden, plus weitere Energiesparhelfer für den Alltag.

 

Interessiert?

Weitere Informationen erhalten Sie unter der 08671 502-762 oder per E-Mail info@klima-aoe.de.

Hier können Sie den Flyer zum Programm anschauen.

Eine gemeinsame Initiative des Landkreises Altötting und des VerbraucherService Bayern im KDFB e.V.

Die Nebenkosten für Strom und Wärme wird bei vielen Unternehmen nicht unmittelbar in der Bilanz ersichtlich, sind jedoch meist nicht unerheblich. Gerade bei vielen kleinen und mittelständigen Unternehmen ist ein großes Einsparpotential vorhanden. Um dieses zu nutzen, wird vom Landkreis Altötting eine gezielte Einstiegsenergieberatung für Unternehmen angeboten. Diese Erstberatung ist für Unternehmen aus dem Landkreis kostenfrei.

Weitere Auskünfte erhalten Sie von der Energieagentur Chiemgau-Inn-Salzach eG:

Energie nicht zu verbrauchen ist der wirkungsvollste und einfachste Klimaschutz. Gleichzeitig profitieren Sie selbst: Gerade in Zeiten steigender Strom und Wärmekosten wird der Geldbeutel mit geringem Aufwand spürbar entlastet. Ein durchschnittlicher Haushalt kann so pro Jahr zwischen 200 und 1000 Euro sparen.

Steigende Energiepreise - einfach und schnell sparen:

Der Heizungsregler
Nur ein Grad weniger im Raum senkt den Energieverbrauch um circa sechs Prozent. Temperaturen zwischen 18 Grad Celsius im Schlafzimmer und 21 Grad Celsius im Wohnzimmer reichen in Wohnräumen meistens aus. Wenn alle Familienmitglieder länger außer Haus sind, empfiehlt es sich, die Heizung noch weiter herunterzufahren, z.B. auf 16 Grad Celsius. Gar nicht zu heizen ist dagegen nicht ratsam, denn die Wände kühlen dadurch zu stark ab, und das Schimmelrisiko nimmt zu.

Heizkörper freihalten
Ein Hitzestau durch Gardinen vor den Heizkörpern oder nah herangerückte Möbel sollte vermieden werden, damit die Luft besser zirkulieren kann. Bei einer Verkleidung des Heizkörpers sollte auf großzügige Lüftungsschlitze geachtet werden.

Beim Lüften an die Thermostate denken
Wenn vor dem Öffnen der Fenster die Thermostatventile geschlossen und erst nach dem Lüften wieder geöffnet werden, werden unnötiges Aufheizen und damit Wärmeverluste vermieden.

Richtiges Lüften
Gekippte Fenster im Winter sorgen dafür, dass viel teuere Wärme entweicht. Der nötige Luftaustausch dauert in Kippstellung relativ lange. Hierbei kühlen die Räume stark aus. Besonders betroffen sind die Bereiche um das Fenster, so dass hier in der Folge ein erhöhtes Schimmelrisiko besteht. Besser ist es in der kalten Jahreszeit mehrmals am Tag für einige Minuten die Fenster ganz zu öffnen und somit die Zimmer gut zu durchzulüften. Denn abgestandene Luft mit hoher Feuchtigkeit in den Innenräumen sollte regelmäßig gegen frische Luft mit geringerem Feuchtegehalt ausgetauscht werden. Die Kombination aus hoher Luftfeuchtigkeit sowie kalten Wänden und Außenbauteilen lässt leicht Schimmel entstehen.

Licht durch LED-Lampen
LED-Lampen kosten zwar mehr als Energiesparlampen, brauchen aber bei gleicher Lichtausbeute weniger Strom und halten deutlich länger.

Lumen
Um eine Glühlampe zu ersetzen, muss man auf die Lumenanzahl (Lichtstrom) einer LED-Lampe achten. Der Lichtstrom einer Kerze z.B. beträgt 12 Lumen (lm). Eine 40-Watt-Glühbirne leuchtet mit 400 Lumen. Eine 60-Watt-Glühbirne leuchtet mit 700 Lumen und eine 100-Watt-Glühbirne mit 1.400 Lumen. Die Lumenanzahl sollte auf der Verpackung jeder LED-Lampe stehen.

Entsorgung
Eine LED-Lampe muss nicht als Sondermüll entsorgt werden. Bei Energiesparlampen ist dies dagegen der Fall, da Quecksilber enthalten ist. Bei einem Bruch z.B. sollte der Raum, in dem die Energiesparlampe zerbrochen ist, sofort für min. 15 Minuten gelüftet und verlassen werden. Eine LED-Lampe dagegen beinhaltet keine gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe.

Die Farbtemperatur
LED-Lampen gibt es in zwei Varianten. Eine Version gibt ein warmweißes Licht ab, das an Glühlampen angelegt worden ist. Die Lichtfarbe variiert zwischen 2700-2900 K (Kelvin) und soll sich für Wohnräume eignen. Die nächste Variante gibt kaltweißes Licht ab, das sich besonders gut für Arbeitsräume, Küchen, Bäder oder überall dort eignet, wo Konzentration gefragt ist. Die Farbtemperatur liegt hier bei >4000 K.

Weitere Eigenschaften
Die LED-Lampe erreicht ihre Leuchtstärke unmittelbar nach dem einschalten, eine Energiesparlampe benötigt hierzu eine gewisse Zeit. Dies ist auf der Verpackung der Leuchtmittel angegeben. Weiter findet man eine Angabe zur Zahl der Schaltvorgänge, welche das Leuchtmittel in seiner Lebenszeit erreichen soll. Hierauf sollte besonders geachtet werden, wenn das Leuchtmittel täglich häufig ein- und ausgeschaltet wird.

Stand-By
HiFi-Anlagen, Fernseher, aber auch Küchen- und Akkugeräte bleiben häufig in Warteposition (Stand-by-Modus) und stehen somit ständig unter Strom. Dieser Leerlauf verschlingt pro Jahr zwischen 50 und 80 Euro pro Haushalt. Deshalb ist es ratsam, den Stecker zu ziehen oder eine abschaltbare Steckdosenleiste zu benutzen - sofern dadurch keine wichtigen und zeitaufwendigen Programmierungen verloren gehen. Auch Netzteile und Ladegeräte sollten bei Nichtnutzung vom Netz getrennt werden.

Haushaltsgeräte
Achten Sie beim Kauf von Haushaltsgeräten nicht nur auf den Anschaffungspreis, sondern auch auf die Stromeffizienz. Es lohnt sich doppelt: In Zeiten, in denen die Energieressourcen knapper werden und der Klimawandel spürbar wird, schonen Sie die Umwelt und können dabei auch noch viel Geld sparen. Informieren Sie sich schon vor dem Kauf über die Stromeffizienz der einzelnen Modelle. Eine Hilfe bei vielen Geräten ist das einheitliche EU-Energielabel. Dies kennzeichnet den Energieverbrauch der Geräte. Die Effizienzklasse ist mit einer Farbskala von grün nach rot dargestellt, die heute meist von A+++ (gut) bis D (schlecht) reicht. 

Kühlschränke und Gefriergeräte sollten nicht neben dem Herd, sondern möglichst an einem kühlen Platz stehen. Jedes Grad plus oder minus in der Umgebungstemperatur steigert bzw. senkt den Stromverbrauch um sechs Prozent. Auch dicker Reif im Kühlgerät verbraucht unnötig Energie und Geld. Rechtzeitiges Abtauen schont das Portemonnaie.

Effiziente Autonutzung
Bei hohen Benzin- und Dieselkosten lohnt es sich, die Preise der Tankstellen zu vergleichen, da diese häufig schwanken. Informationsdienste als App oder Internetseiten helfen dabei die günstigste Tankstelle in der Nähe zu finden.

Wer beim Fahren seine Geschwindigkeit dem Verkehrsfluss anpasst, auf eine niedrige Drehzahl achtet, unnötigen Ballast im Auto vermeidet und den richtigen Reifendruck hat, kommt mit weniger Kraftstoff aus. Bei Kurzstrecken wird der Geldbeutel am einfachsten und besten durch den Gang zu Fuß oder den Umstieg auf das Rad geschont.

Welchen Experten benötige ich für mein Projekt?

Neubau

Sie möchten ein energieeffizientes Haus bauen?

Profitieren Sie von den attraktiven Fördermöglichkeiten der KfW.
Wenn Sie den Bau eines energieeffizienten Hauses planen und eine Förderung der KfW in Anspruch nehmen möchten, muss seit dem 1. Juni 2014 die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen Sachverständigen durchgeführt werden, der in der Expertenliste für Förderprogramme der dena (Deutsche Energieagentur) geführt wird.

Sanierung

Möchten Sie Ihr Haus energieeffizient sanieren?

Es empfiehlt sich vor der Durchführung der Sanierung auf Basis einer unabhängigen Energieberatung ein umfassendes Sanierungskonzept erstellen zu lassen. Sollten Sie sich für eine "Vor-Ort-Energieberatung" entscheiden, kann diese vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gefördert werden. Um die Förderung kümmert sich direkt der Energieberater. Einen anerkannten Energieberater für die unabhängige Vor-Ort-Beratung (BAFA) finden Sie in der Liste der Energieberater. Zusätzlich kann Ihr Projekt durch die KfW gefördert werden. Jedoch muss ab dem 1. Juni 2014 die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen Sachverständigen durchgeführt werden, der in der Expertenliste für Förderprogramme der dena geführt wird.

Sanierung eines Baudenkmales oder einer sonstigen besonders erhaltenswerten Bausubstanz

Möchten Sie Ihr Haus energieeffizient sanieren und handelt es sich um ein Baudenkmal oder eine sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz?

Erst recht in solchen Fällen empfiehlt es sich vor Durchführung der Sanierung auf Basis einer unabhängigen Energieberatung ein umfassendes Sanierungskonzept erstellen zu lassen. Sollten Sie sich für eine "Vor-Ort-Energieberatung" entscheiden, kann diese vom BAFA (Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gefördert werden. Um die Förderung kümmert sich direkt der Energieberater. Zusätzlich kann Ihr Projekt durch die KfW gefördert werden. Jedoch muss in diesem Fall bereits seit 2013 die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen Sachverständigen für Baudenkmäler durchgeführt werden, der in der Expertenliste für Förderprogramme der dena geführt wird.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Angaben sind ohne Gewähr. Stand der Angaben: 06.05.2015

Erneuerbare Energien sowie ein geringerer Energieverbrauch werden von staatlichen Institutionen gefördert. Zahlreiche Förderprogramme wurden so ins Leben gerufen. Über aktuelle Fördermöglichkeiten von Bund und Ländern für energiesparende Maßnahmen informieren Sie sich am besten hier. Sehr gute Förderübersichten bietet auch die Energieagentur NRW und der Förderkompass der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Energieagenturen.

Hilfreich kann auch der Besuch einer Energieberatung sein. Energieberater helfen Ihnen bei der Wahl des richtigen Förderprogramms und bei der Antragsstellung.

Wichtig: Die Förderung muss in der Regel vor der Durchführung der Maßnahme gestellt und genehmigt werden!

Energiechecks der Verbraucherzentrale

Nach dem Motto “Energie sparen – besser leben“ bietet die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. Energieberatungen an. Kompetent und unabhängig werden Beratungen zu Energieeinsparung und zum Einsatz erneuerbarer Energien bei privaten Wohngebäuden angeboten. Auf diesem Portal finden Sie alle Energieberatungsstellen der Verbraucherzentralen in Deutschland.

Im Landkreis Altötting werden die Beratungen an mehreren Standorten durchgeführt. Sie können einen Termin unter der 0800 – 809 802 400 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz und für Mobilfunkteilnehmer) vereinbaren.

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

Weiter werden von der Verbraucherzentrale Energie-Checks bei Ihnen zu Hause angeboten. Es gibt den sogenannten Basis-Check, Gebäude-Check und Brennwert-Check. Diese Checks werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und sind daher sehr kostengünstig.

Informationen zum Ablauf, Inhalten und Kosten der Checks erhalten Sie hier:

Gerne können Sie sich auch von einem Energieberater Ihrer Wahl individuell beraten lassen. In der folgenden Tabelle haben wir für Sie sämtliche Energieberater im Landkreis Altötting aufgeführt, die entweder bei dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gelistet sind.

Hier können Sie die Liste der im Landkreis Altötting tätigen unabhängigen Energieberater herunterladen.

Wer ist in der Liste aufgeführt?

In der Liste der Energieberater finden Sie spezialisierte Experten für energieeffizientes Bauen und Sanieren von Wohngebäuden sowie für Einzelmaßnahmen. Diese Experten beraten und planen fachgerecht, unabhängig und neutral, wenn neu gebaut oder ein vorhandenes Haus energieeffizient saniert werden soll. Sie erfüllen die hohen Ansprüche, die Fachleute für hocheffiziente Neubauten und Sanierungen sowie Vor-Ort-Energieberatungen mitbringen müssen und werden einer umfangreichen Qualitätsprüfung u.a. von der KfW oder der BAFA unterzogen:

Alle Nachweise über die Grund- und Zusatzqualifikationen der Experten werden sorgfältig geprüft. 
Die Experten müssen alle zwei Jahre nachweisen, dass sie an Fortbildungen teilgenommen haben und Praxisberichte einreichen. Neutrale Fachprüfer überprüfen die erbrachten Leistungen stichprobenartig.

Ansprechpartner / Ansprechpartnerinnen

Spalte mit Schaltflächen zum Ein- oder Ausblenden von Personendetails Name Telefon Telefax Handy Zimmer
Stefan Sowa
+49 8671 502 285 +49 8671 502 71 285 2.01
Stefan Sowa
Zimmer: 2.01
Telefon: +49 8671 502 285
Fax: +49 8671 502 71 285
Funktionen dieser Person
Ansprechpartner: Energie; Beratung

Landratsamt Altötting

AdresseLandratsamt Altötting
Bahnhofstraße 38
84503   Altötting
Kontakt
Telefon: 08671 502 0
Fax: 08671 502 250
Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch 08.00 Uhr - 12.00 Uhr Donnerstag 08.00 Uhr - 12.00 Uhr 14.00 Uhr - 18.00 Uhr Freitag 08.00 Uhr - 12.00 Uhr