Gleichstellungsstelle Frauen-Männer

Öffnungszeiten

Nach telefonischer Vereinbarung!

Adresse

Pater-Joseph-Anton-Str. 14
84503 Altötting

Ansprechpartner Bereich Sachgebiet Zimmer Fax Telefon Email Zusatzinformation Nachname
Franziska Ganghofer Leitung der Behörde
Kommunale und soziale Angelegenheiten
Gleichstellungsstelle Frauen-Männer
Betreuungsstelle

P1.06

08671 50271845

08671 502845

franziska.ganghoferlra-aoede

Sekretariat

Ganghofer
Birgit Scholz (Stellenleitung) Leitung der Behörde
Kommunale und soziale Angelegenheiten
Gleichstellungsstelle Frauen-Männer
Betreuungsstelle

P1.07

08671 50271844

08671 502844

birgit.scholzlra-aoede

Stellenleitung

Öffentlichkeitsarbeit

Beratung von Institutionen zum Betreuungsrecht

Beratung Vorsorgevollmachten

Beratung Bevollmächtigte

Sozialgutachten in Betreuungsverfahren bei vorhandenen Vollmachten

Berufsbetreuer

Scholz (Stellenleitung)
Altöttinger Landkreislexikon

Altöttinger Landkreis-Lexikon für Bildung, Freizeit und Soziales

Suchen Sie privat oder beruflich für unseren Landkreis passende Ansprechpartner/innen im Bereich Bildung, Freizeit oder Soziales? Dann sind Sie richtig beim „Altöttinger Landkreis-Lexikon für Bildung, Freizeit und Soziales“!  (35 MB)

Bitte beachten: Hinweis zur Handhabung des Landkreis-Lexikons

Das Landkreislexikon ist ein Projekt der Gleichstellungsbeauftragten für Frauen und Männer im Landratsamt Altötting und ist bundesweit das Einzige seiner Art.

An einem zentralen Ort Ihr schneller und kostenfreier Zugriff auf die wichtigsten Bausteine unseres Netzwerks für Bildung, Freizeit und Soziales – das ist das Ziel.

Sie finden in unserem Landkreislexikon kurze Informationen sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner von

  • Arbeitsgemeinschaften/ Vereinigungen
  • Behörden
  • Beratungsstellen
  • Hilfsangeboten
  • Institutionen
  • Selbsthilfegruppen

die unserer Landkreisbevölkerung viele Möglichkeiten bieten, Verbesserungen unterstützen oder Gutes tun – all das, von der Schwangerschaft bis zum Tod, teilweise eine Zeitlang darüber hinaus.

Ich hoffe, Sie finden im „Altöttinger Landkreislexikon“ das, was Sie suchen. Wenn nicht, rufen Sie mich bitte an oder senden Sie mir eine Nachricht.

Landratsamt Altötting
Frau Scholz
- Gleichstellungsbeauftragte für Frauen und Männer  -
Telefon: 08671/502-844
Email:
birgit.scholz@lra-aoe.de
Fax: 08671/502-71 844


Schriftzug SERVICE

Aufgaben aus dem Geschäftsverteilungsplan

Die Gleichstellungsstelle

  • erfüllt Aufgaben nach dem "Bayerischen Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern" (BayGIG)
  • informiert und berät zu Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern
  • arbeitet mit anderen Einzelpersonen, Institutionen und Organisationen zusammen
  • organisiert eigene Maßnahmen

Frauen und Männer sind gleichberechtigt

Dieser Satz stammt von Elisabeth Selbert. Sie ist eine der "Vier Mütter des Grundgesetzes" der Bundesrepublik Deutschland. Ihr verdanken wir, daß die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in unserem Grundgesetz verankert ist. Ein Grundsatz, der mittlerweile auch für Länder der Europäischen Gemeinschaft verbindlich gilt.

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern scheint uns heute so selbstverständlich, daß wir diesen Grundsatz in seiner Bedeutung kaum mehr erfragen. Gleichstellung wird aber nur dort Realität, wo gegenseitige Wertschätzung besteht.

Voraussetzung für diese Wertschätzung ist das Erkennen und Anerkennen

  • der speziellen Fähigkeiten und Leistungen, die Frauen und Männer über die Arbeitswelt, das soziale und kulturelle Leben in unsere Gesellschaft einbringen,
  • guter Erziehung von Kindern, mit der verantwortungsbewußte Mütter und Väter in ihren Familien an der Zukunft unserer Gemeinschaft mitwirken,
  • der umfassenden Pflege hilfsbedürftiger Angehöriger, die Frauen und Männer in ihren Familien leisten

und vieles andere mehr.

Das "Bayerische Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern" trat im Mai 1996 in Kraft. Es bezieht sich auf die Arbeitswelt und alle damit verbundenen Lebensbereiche. 

Vorrangige Ziele sind,

  • gleiche Chancen für Frauen und Männer im Erwerbsleben zu fördern,
  • den Anteil von Frauen in den Bereichen zu erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind,
  • die Vereinbarkeit von Familien und Beruf zu erleichtern.

Ging es in den vergangenen Jahren ausschließlich darum, den gravierenden Benachteiligungen von Frauen und Mädchen entgegenzuwirken, öffnet sich die Gleichstellungsarbeit mittlerweile auch für berechtigte Belange von Männern und Jungen.

Seit dem Jahr 2002 sind die Kriterien der sogenannten "geschlechtersensiblen Sichtweise" (allg. "Gender Mainstreaming") verbindlich. Man prüft, ob Angebote oder Situationen in unserem gesellschaftlichen Leben den Bedürfnissen von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen entsprechen. Verfehlt Vorhandenes den tatsächlichen Bedarf einer der Gruppen, werden Maßnahmen entwickelt, die den daraus entstehenden Benachteiligungen entgegenwirken.

Die Gleichstellungsbeauftragte fördert die Ziele der Gleichstellung und der "Geschlechtersensiblen Sichtweise" (Gender Mainstreaming) durch

  • das Angebot der behördeninternen Mitwirkung in Geschäftsbereichen, die grundsätzlich Bedeutung für die Gleichstellung von Frauen und Männern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben
  • Zusammenarbeit mit anderen Einzelpersonen, Institutionen und Organisationen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern
  • eigene Initiativen und Maßnahmen 

Veranstaltungshinweise


Veranstaltungsnachlese

Linkshändiges Kind

Warum "Linkshändigkeit" (auch) eine Frauenfrage ist!

(Beitrag von: Birgit Scholz, Gleichstellungsbeauftragte im Landratsamt Altötting)

Frauen und die linke Seite wurden bereits vor über 2.600 Jahren im Denken der Menschen mit Eigenschaften verbunden, die er/sie vermeiden möchte, weil sie in ihm/ihr unangenehme Gefühle auslösen.

Und meist sind es Frauen, die in den ersten Lebensjahren die Kinder versorgen und erziehen. So sind es auch meist Frauen, die ungewollt, aus Unsicherheit oder bewusst linkshändige Kindern beibringen, die rechte Hand - das vermeintlich „schöne Händchen" - zu gebrauchen.     

„Als die ersten Denker, die Wissenschaftler des Altertums, den Versuch unternahmen, die Phänomene der Natur und des Menschen zu deuten, konnten sie sich auf keine Tradition stützen. Sie mussten sich alles im wahrsten Sinne des Wortes selbst ausdenken, und dabei standen ihnen nur wenige Mittel zur Verfügung: ... die bestehenden religiösen Symbolsysteme und ihr eigenes dualistisches Denkvermögen, das Vermögen zur Zweiteilung und Polarisierung. Daraus entstanden Systeme von Gegensätzen, aber auch von Zusammenhängen, die die Struktur der Welt verdeutlichen sollten.

Eines der ältesten Systeme, die wir kennen, weil Aristoteles es in seiner Metaphysika aufnahm, ist die Tafel der Gegensätze des Pythagoras, etwa aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. Sie enthält unter anderem folgende Gegensatzpaare:

weiblich-männlich
dunkel-hell
schlecht-gut
kalt-warm
krumm-gerade
links-rechts


....."

( aus: Rik Smits "Linkshänder - Geschichte, Geschick, Begabung",  S. 15 ff )

Auf der Basis dieses Denksystems wurden Frauen aber auch die linke Seite/Hand als schlecht und gefährlich bewertet und mit einem Tabu belegt. Frauen und Linkshändige wurden so über viele Jahrhunderte daran gehindert, ihr Wesen zu entfalten. Beide - Frauen und Linkshändige - mussten wegen dieser Unterdrückung ihrer angeborenen Natur schwere Beeinträchtigungen, oft auch erhebliche gesundheitliche Schädigungen, in Kauf nehmen.

Noch heute bringen überwiegend Frauen (ihren) Kindern die ersten Handgriffe bei. Sie achten dabei unbewusst darauf, dass das Kind es „richtig", nach allgemeinem Verständnis noch immer „rechts", macht.

Wie schön wäre es, würden wir Kindern (genauso wie den Frauen) die Möglichkeit geben, einfach auszuprobieren und selbst zu entscheiden, was sich für sie passend anfühlt und deshalb auch passend für sie ist. Das kann für das eine Kind die linke Hand sein, und für das andere Kind die rechte Hand. Und wenn ein Kind bei verschiedenen Tätigkeiten mal die rechte und mal die linke Hand lieber einsetzt, ist das normal. Das alleine sagt über die zugrunde liegende Händigkeit nichts aus. Man muss oft genauer und über längere Zeit das Kind beobachten, um die tatsächliche  Händigkeit zutreffend einzuschätzen.   

Die Gleichstellungsstelle im Landratsamt Altötting wollte Frauen im Landkreis zu diesem Thema eine Fortbildung vor Ort ermöglichen. Sie wollte auch die Situation von linkshändigen Kindern im Landkreis Altötting verbessern. Deshalb  organisierte sie zwei Veranstaltungen mit Frau Dr. Johanna Barbara Sattler zum Thema:  

Konfliktmanagement im Parteiverkehr

(Zusammenstellung von Birgit Scholz, Gleichstellungsbeauftragte im Landratsamt Altötting)

Mitarbeiterinnen in Landratsamt und Kommunalverwaltungen sind erste Ansprechpartnerinnen für Bürgerinnen und Bürger. Jede Bürgerin und jeder Bürger hat eine eigene Persönlichkeit, will individuell behandelt und beraten werden. Manche können aber ihre Anliegen nicht in Worte fassen. Einige haben unangemessen hohe Ansprüche. Andere haben eine sehr negative Einstellung gegenüber Behörden. Und einige leben in  existenziell schwierigen, zum Teil bedrohlichen Situationen.

Mitarbeiterinnen in den Behörden wollen Ratsuchenden die besten Möglichkeiten aufzeigen. Sie wollen sich aber auch nicht „über den Tisch ziehen lassen". Sie können die Anliegen oft nur zum Teil und/oder nicht sofort erfüllen. Der Kontakt ist dann schnell angespannt. Die Gespräche werden manchmal für beide Seiten nervenaufreibend. Dabei haben beide eigentlich ein gemeinsames Ziel: eine gute Lösung!

Im Dezember 2007 befassten sich 12 Mitarbeiterinnen aus dem Landratsamt und den Kommunen des Landkreises Altötting intensiv mit diesem Thema.

Weil aber Konflikte uns alle in unserem Alltag betreffen, erhalten Sie hier eine Zusammenfassung wichtiger Informationen. Die Personaltrainerin, Roswitha Grabmeir, war so freundlich, und stellte uns hierfür Ihre Schulungsunterlagen als Grundlage zur Verfügung.

Bedürfnisse

Konflikte

Konflikte nehmen ihren Lauf

Drei Ebenen der Eskalation

Grundhaltungen in Konflikten

Tipps für gute Kontakte mit Behörden

Tipps für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Behörden