Abschluss des BayernNetzNatur- Projekts „Brennen an der Mittleren Alz“

05.04.2018
Brennen (c) R. Klett und C. Stein

Brennen (c) R. Klett und C. Stein

Von 2011 bis 2017 wurde im Landkreis Altötting, unter Trägerschaft des Landkreises Altötting und mit der Förderung des Bayerischen Naturschutzfonds, das BayernNetzNatur-Projekt „Mittleres Alztal“ durchgeführt. Hauptziel dieses Projektes war und ist die an der Alz vorkommenden Magerwiesenstandorte, die sogenannten Brennen, zu sichern, zu vernetzen und zu renaturieren. Brennen sind kiesige Flächen im Auwald, die als sehr trockene und besonnte Standorte seltenen Pflanzen- und Tierarten einen Lebensraum bieten und damit ein wichtiger Baustein für die Artenvielfalt sind. Durch Nutzungsauflassung und fehlende Flussdynamik sind sie selten geworden.

Mehr als 50 ha Flächen konnten für diesen Zweck gekauft oder gepachtet werden. In Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde ist der Landschaftspflegeverband Altötting bereits dabei, auf diesen Flächen Maßnahmen durchzuführen, um sie als Lebensräume für gefährdete Tiere und Pflanzen zu reaktivieren. Maßnahmen, die in der Regel über das bayerische Landschaftspflegeprogramm gefördert werden, sind u.a. der Übertrag von artenreichem Mähgut, Auflichtungen und wiederkehrende Mäharbeiten. So soll sich nicht nur die bedrohte Insektenwelt an diesen Flächen erfreuen, sondern auch der eine oder andere Spaziergänger.

Zum Abschluss des Projektes wurde eine Internetseite erstellt, die unter diesem Link>> abrufbar ist. Hier findet man ausführliche Erklärungen zu den einzelnen Aspekten des Gesamtprojektes.