BayernNetzNatur - Projekt 2019-2021 "Netzwerke für den Kiebitz"

Kiebitz (c) Andreas Hartl, LBV

Kiebitz (c) Andreas Hartl, LBV

Der Vogel mit der witzigen Federhaube leidet unter den veränderten landwirtschaftlichen Bewirtschaftungsbedingungen u.a. früher und häufiger Grünlandschnitt, früher Maisanbau im April anstelle Mai.

Das nimmt dem Vogel den Lebensraum und den Platz für eine ungestörte Jungenaufzucht. Auch die Störungen an den Brutplätzen (März bis AnfangJuni) durch z:B. Hunde, Modellflugsport u.ä.führen zu erheblichen Störungen und Verlusten bei der Brut. Sein ursprünglicher Lebensraum - offenes, flaches und feuchtes Dauergrünland, Wiesen, Weiden, Überschwemmungsflächen- ist rar geworden. Ersatzweise versucht er  mehr und mehr auf Ackerflächen zu überleben.

Der Kiebitz ist eine der Vogelarten, die die schlimmsten Bestandsrückgänge zu verzeichnen haben. In Deutschland sind die Bestände von 1992-2016 um 88% zurückgegangen.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken haben die untere Naturschutzbehörde und der Landschaftspflegeverband beschlossen ein Schutzprojekt für den Kiebitz ins Leben zu rufen.

Der Träger des BayernNetzNatur-Projektes ist der Landschaftspflegeverband Altötting. Die Finanzierung kommt hauptsächliche vom Bayerischen Naturschutzfonds und zu einem kleinen Teil vom Bezirk Oberbayern. 

Ansprechpartnerin für die Umsetzung und Betreuung ist seit  März 2019 Frau Monika Meyer.
e-mail:monika.meyer@lra-aoe.de, Tel.: 08671-502764

In der Startphase des Projektes sind wir zunächst auf Meldungen von Kiebitzvorkommen im Landkreis angewiesen. 
Hierfür bitten Sie um Ihre Mithilfe.
Wer Kiebitzbeobachtungen  mitteilen und das Projekt unterstützen möchte  kann sich bei den oben genannten Kontaktdaten  melden. 

In der Folge sollen ev. vorhandene Nester markiert und so während der Bearbeitung geschützt werden 

Das Projekt „Netzwerke für den Kiebitz“ soll  eine dauerhafte Sicherung der Kiebitzpopulation in der Region ermöglichen

     

Vielen Dank für Ihre Unterstützung !