Frühling und Brutzeit: Hunde bitte anleinen und auf Wegen bleiben!

20.04.2017
Jungvögel im Nest (c) Pixabay / Alois_Wonaschuetz, 2016

Hunde sind in vielen Familien liebenswerte Familienmitglieder und Spielgefährten. Immer mehr Menschen halten sich einen Vierbeiner und genießen mit ihm zusammen die Erholung in der freien Natur. 

Naturgemäß brauchen Hunde, auch wenn sie noch so klein sind, ihren Auslauf und ihre Bewegung. Je nach Rasse ist diese Veranlagung unterschiedlich stark ausgeprägt und birgt Gefahren für unsere Wildtiere, von den bodenbrütenden Vogelarten (z.B. Kiebitz, Wachtel, Feldlerche usw.) bis hin zu den kleinen Hasen und Rehkitzen. Gerade jetzt im Frühjahr, wenn die Jungtiere geboren sind, trägt der Hundehalter eine besondere Verantwortung für das Treiben seines Vierbeiners und es gilt, sich besonders rücksichtsvoll in der Natur zu bewegen.

Nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz hat grundsätzlich jeder das Recht zum Genuss der Naturschönheiten und der Erholung in der freien Natur. Dabei besteht jedoch die Verpflichtung, mit der Natur und Landschaft pfleglich umzugehen und, neben dem Schutz von Wildtieren, auch auf die Belange der Eigentümer und Nutzungsberechtigten Rücksicht zu nehmen. Landwirtschaftlich genutzte Flächen und gärtnerisch genutzte Flächen dürfen während der Nutzzeit (etwa Mitte April bis Mitte September) nur auf vorhandenen Wegen betreten werden. Dies schützt die bestellten Äcker und den Aufwuchs des Grünlandes. Zudem können sich in dieser Schutzzeit auch die Wildtiere störungsfrei entwickeln.

Aus diesem Grund bittet die Untere Naturschutzbehörde alle Hundehalter, besonders im Frühjahr mit ihren Tieren auf den Wegen zu bleiben und sie unbedingt anzuleinen.