Landrat Erwin Schneider ehrt langjährige Mitglieder des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge widmet sich seit 1919 der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Wie überaus wichtig diese Arbeit ist, wird klar, wenn man weiß, dass auch heute immer noch ca. 25.000 Tote und Vermisste der beiden Weltkriege durch den Volksbund geborgen und einer würdigen Ruhestätte zugeführt werden.

Das ist aber noch nicht alles, denn der Volksbund hat sich die Friedensarbeit zur Aufgabe gemacht. Im Rahmen dieser berät er öffentliche und private Stellen, unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert nicht zuletzt die Begegnung junger Menschen an den Grabstätten der Toten.

Hinter solch großartigem Engagement stehen Menschen aus Fleisch und Blut und um diese ging es am vergangenen Montag: Landrat Erwin Schneider nahm im Sparkassensaal die Ehrungen für die 10- bzw. bis 60jährigen Zugehörigkeiten im Volksbund  vor und bestätigte den Mitgliedern, bereits vor vielen Jahren die Bedeutung der enorm wertvollen Arbeit der Kriegsgräberfürsorge erkannt zu haben.

„Als Kreisvorsitzender fühle ich mich aufs Engste mit dieser Organisation verbunden. Sie ermahnt uns, daran zu denken, wohin Hass, Gewalt und Krieg die Menschheit führen können. Wer sich nicht damit befasst, der wird auch nicht wissen, wann und wie er den Anfängen einer Entwicklung wehren muss, die nie wieder eintreten darf.“


Bildunterschrift: Landrat Erwin Schneider mit den Geehrten:  Irmgard Wimmer, Brigitte Schindler, Josef Pichlmaier, Josef Keil, Josef Aigner, Georg Kuon, Josef Barthuber, Franz Lehner, Franz Schiller, Gerhard Weichold und Herrn Artur Klein (Bez.geschäftsführer Volksbund). (Ebenfalls geehrt, jedoch nicht auf dem Bild: Helga Kinzel,  Stephan Musch, Elisabeth Raschhofer, Johann Bieringer, Werner Weber, Josef Deser, Otto Reisner, Gottfried Wagner, Sebastian Riedmaier, Johann Schick