Nachbarschaftshilfe

Seniorin mit Kind

Ehrenamtliches Engagement von Senioren (aber nicht nur) für Senioren

Ältere Menschen verfügen nicht nur über Zeit. Sie verfügen auch über viel Wissen, Lebenserfahrung und Menschenkenntnis. Sie haben vielfältige Qualitäten, die in allen Lebenslagen gebraucht werden. Kurz: Es gibt für Senioren viele Möglichkeiten sich einzubringen.

„Ich brauch dringend einen Babysitter.“ – „Kann mir jemand die Lampe im Gang aufhängen“? – „Wer kann meinem Sohn bei den Schulaufgaben helfen?“ – „Wir bräuchten einen Vorleser.“ Das ist nur eine kleine Auswahl der vielen Fragen und Wünsche, bei denen gerade Menschen im Ruhestand helfen können – meistens ehrenamtlich.

Beispiel 1: Die Nachbarschaftshilfe Mehring

Die Idee ist so einfach wie simpel: Jeder Hilft seinem Nachbarn, wie er kann. Vielfach funktioniert es, aber nicht immer. Da tritt an die Stelle der unorganisierten die organisierte Nachbarschaftshilfe. So wie seit elf Jahren in Mehring. Theresa Eichinger: „Wir sind auch keine Konkurrenz zu professionellen Einrichtungen. Wir wollen Menschen, die übrige Zeit haben, mit Menschen, die Hilfe brauchen, zusammenbringen.“

Die Mehringer Nachbarschaftshelfer fahren einen Kranken mal im Rollstuhl spazieren, sie erledigen mal einen Einkauf, helfen bei Behördengängen, erledigen Schriftarbeiten, hängen mal ein Bild auf, besuchen ehemalige Mehringer in Altenheimen oder bieten Mitfahrgelegenheiten zum Arzt oder zur Apotheke an.

Die Nachbarschaftshelfer unterstützen aber auch Alleinerziehende und überlastete Familien. In diesem Zusammenhang ist ihre Hilfe für Mehringer Schüler besonders gefragt. „Ich gehe einmal in der Woche zu meinem Schüler, schaue mir die Hausaufgaben an oder lerne mit ihm auf eine Arbeit“, berichtet Stefan Eichinger, der bereits im Ruhestand ist. „Das macht Spaß und ist eine schöne Aufgabe, wo sich viele Senioren noch einbringen können.“ So wie ihm geht es vielen.

Beispiel 2: Die Oma-Opa-Vermittlung

Der Kinderschutzbund hat ein besonderes Angebot für Senioren, die sich ehrenamtlich engagieren wollen: die Oma-Opa-Vermittlung. Viele junge Eltern wünschen sich jemanden mit Lebenserfahrung an ihrer Seite. Früher waren das die Großeltern. Doch die sind nicht immer vor Ort, teilweise sogar hunderte von Kilometern entfernt. Hier hilft die Oma-Opa-Vermittlung mit „Leih“-Omas und „Leih“-Opas.

Die Vorteile liegen auf der Hand: die Generationen kommen zusammen, die Kinder werden liebevoll betreut, die Eltern entlastet und die Leihgroßeltern erfahren Anerkennung und Wertschätzung.

Der Kinderschutzbund sorgt dafür, dass die Senioren gründlich auf die Aufgabe vorbereitet werden. Er begleitet das gegenseitige Kennenlernen, betreut das Projekt und organisiert einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch der Senioren.

Beispiel 3: Das Mehrgenerationenhaus der Arbeiterwohlfahrt in Altötting

Im Mehrgenerationenhaus der Arbeiterwohlfahrt in Altötting kommen ebenfalls die Generationen zusammen. Ganz zwanglos beim Generationenfrühstück oder einmal im Monat bei Musik und Tanz. Daneben bietet das Mehr genartionenhaus auch Angebote, für die immer wieder Ehrenamtliche gesucht werden und gerade Senioren sich einbringen können: sei es bei den Deutschkursen, bei den Lesepaten, in der Handarbeitsgruppe oder beim Seniorenturnen. Jeder ist willkommen, kann sich seinen Fähigkeiten entsprechend einbringen und wird vom Team um Beate Berndl fachkundig auf die Tätigkeit hingeführt.

Das Mehrgenerationenhaus wird vom Bundesfamilienministerium gefördert und soll Integrations- und Seniorenarbeit sowie das Ehrenamt und die Vermittlung von haushaltsnahen Dienstleistungen fördern. Gerade letzteres, welches sich gerade im Aufbau befindet, ist ein Bereich, den Senioren in zweierlei Hinsicht gut nutzen können. Braucht man z. B. Hilfe für Arbeiten im Haushalt, Garten usw. kann man sich einen Überblick über die verschiedenen Angebote in der öffentlichen Vermittlungsdatenbank (www.mehrgenerationenservice.de) verschaffen. Fühlt man sich selbst noch rüstig und gut in Form, darf man auch eigene Unterstützungsleistungen anbieten. Im Unterschied zur Nachbarschaftshilfe sollen diese Leistungen gegen ein kleines Entgelt erbracht werden.

In beiden Fällen ist eine Kontaktaufnahme mit dem AWO Mehrgenerationenhaus erforderlich.

Altötting

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Kontaktdaten:

Nachbarschaftshilfe Altötting
Kapellplatz 4 a
84503 Altötting
Pfarrbüro St. Philippus und Jakobus
Telefon: 08671 / 6262

Mehring

Ehrenamtliche Mehringer Nachbarschaftshilfe

Leistungen:

  • Unterstützung älterer und kranker Menschen
  • Unterstützung überlasteter Familien
  • Unterstützung Alleinerziehender
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  • Spaziergänge
  • Besuche von Mehringern in Altenheimen
  • Botengänge
  • Mitfahrgelegenheit zum Arzt, zum Einkaufen
  • Kleine handwerkliche Hilfen u. kleine Hilfen im Haushalt
  • Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe in besonderen Fällen in Zusammenarbeit mit der Schule

Ansprechpartner/in Nachbarschaftshilfe:

Theresia Eichinger
Oberfeldstraße 19
84561 Mehring
Telefon: 08677 912340

Evi Kreil
Gottfried-Keller-Straße 3
84561 Mehring
Telefon: 08677 63529

Ansprechpartner Seniorenbeauftragter:

Peter Bansen
Eibenweg 6
84561 Mehring
Telefon: 08677 913850

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Neuötting hilft! (Nachbarschaftshilfe für Neuötting und Alzgern)

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Kontaktdaten:

Pfarrcaritas Neuötting-Alzgern e.V.
Alter Pfarrweg 14
84524 Neuötting
Telefon Nachbarschaftshilfe: 0162 / 4971440
Internet: www.neuoetting-hilft.de oder www.caritas-neuoetting-alzgern.de
Email: info@caritas-noe.de