Artenschutz

Öffnungszeiten

Montag - Mittwoch
08.00 Uhr - 12.00 Uhr
Donnerstag
08.00 Uhr - 12.00 Uhr
14.00 Uhr - 18.00 Uhr
Freitag
08.00 Uhr - 12.00 Uhr

Adresse

Bahnhofstr. 13
84503 Altötting

Postanschrift:
Postfach 14 32
84498 Altötting

Ansprechpartner Bereich Sachgebiet Zimmer Fax Telefon Email Zusatzinformation Nachname
Heidi Holzweber Umweltschutz (Recht und Technik) Naturschutz
Artenschutz

S207 / Bahnhofstr. 13

08671 50271754

08671 502754

heidi.holzweberlra-aoede

Artenschutz

Anzeige geschützter Tiere

Holzweber
Christian Maier (Sachgebietsleiter) Umweltschutz (Recht und Technik) Artenschutz
Land- und Forstwirtschaft
Naturschutz
Fischereiwesen

S204 / Bahnhofstr. 13

08671 50271748

08671 502748

christian.maierlra-aoede

Sachgebietsleiter

Artenschutz

Anzeige geschützter Tiere

Naturschutzförderprogramme in der Landwirtschaft

Maier (Sachgebietsleiter)
Dr. Robert Müller (Abteilungsleiter) Umweltschutz (Recht und Technik) Abfallrecht
Abfallwirtschaft
Artenschutz
Bodenschutz
Immissionsschutz
Klärschlammverordnung
Land- und Forstwirtschaft
Naturschutz
Umwelttechnik
Wasserrecht
Wasserwirtschaft

SE03 / Bahnhofstr. 13

08671 50271701

08671502701

robert.dr.muellerlra-aoede

Abteilungsleiter Umweltschutz (Recht und Technik)

Müller (Abteilungsleiter)
Schriftzug SERVICE

Aufgaben aus dem Geschäftsverteilungsplan

  • Artenschutz
  • Wahrnehmung von Fachaufgaben aus dem Gebiet der zivilen Verteidigung

Zeichnung einer Hornisse
Zeichnung einer Hornisse

Über Hornissen, Wespen und Bienen

Flyer - Hornissen & Wespen
Tätigkeitsnachweis für Wespenberater
Keine Angst vor Wespen und Hornissen
Tipps zur Vermeidung von Wespenstichen


Wespen und Hornissen auf der Suche nach Nistplätzen

Die großen Wespen- und Hornissenkönniginnen verlassen im März/April ihr Winterquartier und suchen nach Nistplätzen.
Holzverkleidungen, Rolladenkästen, Dachböden usw. sind dabei für die Tiere ein idealer Ort. Wer vermeiden möchte, daß in oder an Haus und Wohnung ein Wespennest entsteht, sollte jetzt diese verschließen oder mit Nelkenöl bestreichen. Für Rolladenkästen gibt es im Fachhandel beispeilsweise Dichtungsleisten und Abschlußbürsten, die bei geöffneten Rolläden ein Eindringen von Insekten verhindern.

"Der Haufen" unter dem Nest
Kontaktpersonen
Quellenverzeichnis
Hornissenberater/in gesucht!

"Schwarmbörse" - Einen Bienenschwarm bergen lassen!

www.schwarmboerse.de/melden
Infoblatt für Imkervereine und Behörden
Infoblatt für Polizei und Feuerwehr

Igel (c) pitopia/Ralf Pickenhahn, 2008

Der Igel

Igel gefunden - was nun?
Welche Igel brauchen Hilfe?
Fütterung hilfsbedürftiger Igel
Lebensraum des Igels
Überwinterung des Igels
Überwinterung hilfsbedürftiger Igel
Wissenswertes über den Igel


Kontakt zu "Pro-Igel e.V."

Für weitere Informationen über Igel wenden Sie sich an die Organisation

Pro Igel e.V. - Geschäftsstelle
Lilienweg 22
24536 Neumünster
Email: Pro_Igel@t-online.de
über die Igel-Hotline 0180 / 5555-9551 oder Faxabruf 0180 / 5555-9554
oder im Internet unter der Adresse: www.pro-igel.de

Logo Pro Igel e.V.
Krötenzaun an der Kreisstraße Aö12 Altötting-Tüßling

Krötenwanderung

Achtung - Frösche und Kröten sind wieder auf Wanderschaft

Wir bitten um Ihre Mithilfe!

Sollten Sie auch eine Stelle wissen, an der viele Amphibien eine Straße überqueren und dadurch gefährdet sind, teilen Sie uns dies bitte mit. Wir werden dann geeignete Maßnahmen ergreifen.

Mehr Informationen erhalten Sie bei den zuständigen Ansprechpartner der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Altötting.

Adulte Äskulapnatter
Adulte Äskulapnatter

Schlangen im Landkreis Altötting

Die Äskulapnatter (Zamenis (Elaphe) longissimus)

Beschreibung und Verwechslungsgefahr

Verbreitung und regionales Vorkommen

Situation im Landkreis Altötting

Lebensweise

Adulte Ringelnatter
Adulte Ringelnatter

Die Ringelnatter (Natrix natrix)

(in der Region häufig auch als Hausnatter oder Wassernatter bezeichnet)

Beschreibung und Verwechslungsgefahr

Verbreitung und regionales Vorkommen

Lebensweise

Adulte Schlingnatter
Adulte Schlingnatter

Die Schlingnatter oder Glattnatter (Coronella austriaca)

(in der Region wegen ihrer gelegentlich rötlichen Färbung (meist Männchen) auch als Kupferschlange bezeichnet)

Beschreibung und Verwechslungsgefahr

Verbreitung und regionales Vorkommen

Adultes Kreuzotterweibchen
Adultes Kreuzotterweibchen

Die Kreuzotter (Vepera berus)

(je nach Grundfärbung auch als Höllenotter (schwarz) oder Kupferotter (rötlich) bezeichnet)

Beschreibung und Verwechslungsgefahr

Verbreitung und regionales Vorkommen

Biss und Giftwirkung

Verwendete Quellen / Bildnachweis / Verfasser

Schmetterlinge

Beitrag zur Großschmetterlingsfauna im Landkreis Altötting

von Walter Sage (2006)

Der Landkreis Altötting zeichnet sich durch seine reich gegliederte Landschaft und damit einer Anzahl verschiedener Lebensraumtypen aus. Hier trifft das tertiäre Hügelland mit seinen zahlreichen Kleinstrukturen auf die ausgedehnten eiszeitlichen Schotterflächen, in die sich die Flüsse Inn, Alz und Salzach ihr Bett mit meist stufenförmigem Aufbau gegraben haben. Neben den Flüssen, mit ihren zum Teil flächigen Weich- und Hartholzauen, sowie den ausgedehnten “Schilfwäldern“ im Bereich der Salzachmündung gibt es jedoch auch große zusammenhängende Forste, sowie kleinflächige Trockenstandorte, Nieder- und Übergangsmoore. Während die “Vogelfreistätte Salzachmündung“ als wichtiger Teilbereich des Europareservat “Unterer Inn zwischen Haiming und Neuhaus“ besonders unter Ornithologen überregional bekannt ist, kennen die vielen Kleinlebensräume meist nur “Insider“. Die Summe aller dieser verschiedenen Lebensräume führt jedoch erst zur großen Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt im Landkreis. Stellvertretend sollen hier die sogenannten Großschmetterlinge (Macrolepidoptera) behandelt werden.

Zu der etwas unglücklich, da systematisch nicht korrekt, gewählten Bezeichnung Großschmetterlinge zählen unsere Tagfalter, die Eulenfalter, die Spanner sowie die Spinner und Schwärmer. Meist werden aber auch noch die Sackträger, Widderchen, Glasflügler sowie die Holz- und Wurzelbohrer zu den Großschmetterlingen gerechnet, obwohl sie systematisch den Kleinschmetterlingen zugeordnet sind. In Bayern leben derzeit etwa 1170 Arten von Groß- und etwa 1970 Arten von Kleinschmetterlingen. Leider sind die Kleinschmetterlinge mit negativen psychologischen Komponenten vorbelastet (klein = unbedeutend, unwichtig, schwer bestimmbar; Kleinschmetterling = “Motten“ = Schädling). Im krassen Gegensatz zu den genannten, sachlich falschen Vorurteilen kommt den Kleinschmetterlingen eine enorme biologisch-ökologische und damit auch naturschutzfachliche Bedeutung zu. Im Landkreis befassen sich zwar einige Entomologen auch mit den Kleinschmetterlingen, für eine lokale Artenliste reichten die Daten bisher aber bei weitem nicht aus.

Seit etwa 1975 konnten im behandelten Gebiet rund 700 Arten von Groß- schmetterlingen (inkl. den Arten der oben erwähnten Familien) nachgewiesen werden. Dabei handelt es sich nicht etwa um ein starres Artenspektrum, vielmehr ordnet sich die Artenzusammensetzung von Jahr zu Jahr neu. Nichts ist eben in der Natur so beständig wie der stetige Wandel. Einige Arten die noch zu Beginn der Auf- zeichnungen hier gefunden wurden, wie die Pflaumenglucke (Odonestris pruni), die Schattenkönigin (Brentis circe) oder der Große Eisvogel (Limenitis populi) sind längst verschollen. Andere Arten wie der Nachtkerzenschwärmer (Proserpinus proserpina) oder ganz aktuell die Staubeule (Platyperigea kadenii) sind dafür neu ins Gebiet eingewandert und hier bodenständig geworden.

Pflaumenglucke (Odonestris pruni)

Pflaumenglucke (Odonestris pruni)

Schattenkönigin (Brentis circe)

Schattenkönigin (Brentis circe)

Nachtkerzenschwärmer (Proserpinus proserpina)

Nachtkerzenschwärmer (Proserpinus proserpina)

Staubeule (Platyperigea kadenii)

Staubeule (Platyperigea kadenii)

Wildbiene auf verlassenem Schneckenhaus!

Wildbienen = "wilde Bienen"?

Wenn man von Bienen spricht, denkt man - nicht nur als Imker - natürlich in erster Linie an unsere domestizierten Honigbienen. Der Ausdruck "'Wildbienen" meint nicht die wilden Vorfahren unserer Honigbienen oder gar verwilderte Honigbienen; vielmehr soll er die über 500 allein in Deutschland vorkommenden Bienenarten von der einzigen Nutzbiene unterscheiden.

Wildbienen leben als Einzelgänger (solitär) und produzieren weder Honig noch Wachs (Ausnahme Hummel). Viele Einsiedlerbienen und bestimmte Pflanzen sind symbiotisch aufeinander angewiesen. Werden sie nicht mehr bestäubt, kann eine ganze Population einer Pflanzenart verschwinden.

Da die Zahl der Honigbienen dramatisch zurückgeht, gewinnt die Bestäubungsleistung der Wildbienen auch für Kulturpflanzen immer mehr an Bedeutung. Der Schutz von Wildbienen durch Erhalt und Neuanlage von Lebensräumen ist dringend geboten.

Wildbienen-Flyer