Äskulapnatter - Lebensweise

Die Äskulapnatter ist tagaktiv, verkriecht sich aber bei großer Hitze. Gerne liegt sie im Halbschatten und flüchtet (im Gegensatz zur Ringelnatter) meist nicht sofort wenn man sich ihr nähert, wodurch sie oft übersehen wird. Sie klettert gerne auf Bäume und Sträucher und gelangt dabei nicht selten auch in Gebäude. Wird die Schlange ergriffen, beißt sie schon mal schmerzhaft zu. Ihr Biss ist zwar ungiftig aber nicht ungefährlich. Da Kleinsäuger, insbesondere Mäuse als Hauptnahrung dienen ist eine Übertragung von verschiedenen Krankheitserregern bis hin zum Hanta-Virus denkbar.

Die Äskulapnatter ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz und der FFH-Richtlinie streng geschützt und in der Roten Liste der Bundesrepublik Deutschland als stark gefährdet eingestuft.

Sie darf daher weder gefangen, vergrämt oder gar getötet werden. Gibt es dennoch mal Probleme mit einem Tier, sollte man sich an die Untere Naturschutzbehörde (Landratsamt) wenden. Diese wird dann gegebenenfalls notwendige Maßnahmen bis hin zur Umsiedlung einleiten.