Igelgehege (© Pro Igel e.V.)

Überwinterung hilfsbedürftiger Igel

Das Igelgehege sollte mindestens 2 Quadratmeter groß sein. Die Seitenwände sollten ca. 50 cm hoch sein, damit der Igel nicht herausklettern kann. Ratsam ist die Verwendung von beschichteten Span- oder Hartfaserplatten, da diese gut zu reinigen sind. Auf den Boden legt man mehrere Lagen Zeitungspapier (nicht Sägemehl, Katzenstreu, Torf o.ä.), deren oberste Lage täglich gewechselt werden muß.

Als Ausstattung genügt eine Wasserschüssel, ein Futternapf und ein Schlafhäuschen. Dies kann ein Karton von etwa 30 cm Kantenlänge sein, der mit einem Schlupfloch von mind. 10x10 cm versehen wird. In das Schlafhaus wird reichlich zerissenes , zerknülltes Zeitungspapier gelegt (kein Stroh, Heu, Holzwolle, Styropor o.ä.) das man bei Verschmutzung auswechselt.

Kranke Igel bei Termperaturen von 18-20 Grad unterbringen. Der Raum sollte Tageslicht haben, belüftet sein aber nicht stark frequentiert, da der Igel sehr geräuschempfindlich ist.