Graben in der Osterwiese (© Klett)

Gefährdung und Schutz

Die Besonderheit des Gebietes liegt in der Vielzahl von Bächen und Gräben, Quellen, Moorbereichen und den natürlichen Hangwaldbeständen. Um die Reste dieses ehemals größten Niedermoorgebietes der Inn-Alz-Salzach-Schotterplatte in seiner jetzigen Form zu erhalten wurde es 1979 als Landschaftsschutzgebiet „Mörnbachtal mit anschließender Hochterrasse und Teilen der Osterwiesen" unter Schutz gestellt. Das Schutzgebiet hat eine Gesamtgröße von 750 ha.

Bucher Moor

Das im Landschaftsschutzgebiet liegende „Bucher Moor" wurde wegen seiner herausragenden naturschutzfachlichen Besonderheit 1986 zusätzlich als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Im Jahr 2001 wurde das „Bucher Moor" zudem als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet gemeldet. Es ist somit in die Liste der Naturschutzgebiete aufgenommen worden die von europaweiter Bedeutung sind. Neben dem „Lippacher Quellmoor" im Landkreis Mühldorf ist das „Bucher Moor" ein letzter Rest der einst großflächigen Moormoorgebiete am Nordrand der Alzplatte. Das Schutzgebiet hat eine Größe von 13 ha und umfasst größere zusammenhängende Gehölzbestände (Auwald, Ufergehölze, Moorbruchwald) Streuwiesen und mehrschürige Wiesen. Hauptziel ist die Erhaltung des besonders wertvollen Kalkquellenmoores mit mehreren Trichterquellen und anschließenden Sukzessionsstadien.

Pyrenäenlöffelkraut (c) Klett
Sonnentau (c) Biertwirth
Trollblume (c) Klett
Helmazurjungfer (c) Klett